Entwicklungspolitik und Feminismus
Dienstag 13.06.2017 13:00 - 14:00

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ÜBER DIE SENDUNG

“If you are a woman you are a worker. Period.“


Starke Worte der Direktorin von UN Women, Phumzile Mlambo-Ngcuka, bei der Eröffnung der 61. Session der UN Frauenstatuskommission (Commission on the Status of Women, CSW) zum Thema “Women’s economic empowerment in a changing world of work”. Seit es keine UN-Weltfrauenkonferenzen mehr gibt, bietet die CSW zwei Wochen lang Gelegenheit um auf UN-Ebene die Stärkung von Frauen*rechten voranzutreiben. Dieses Jahr nahmen laut UN Women neben Regierungsvertreter_innen aus 162 Staaten mehr als 3.900 NGO-Vertreter_innen aus 138 Ländern teil, um zwei Wochen lang über gleiche Entlohnung für gleiche Arbeit, Umverteilung von unbezahlter Arbeit, die Situation von Frauen in informellen Ökonomien, Arbeitsrechte, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und vieles mehr zu diskutieren.

Während an unterschiedlichen Orten innerhalb der UN oder außerhalb beim gleichzeitig stattfindenden NGO Forum ein Marathon an Veranstaltungen begann, nahmen die von Staaten beauftragten Delegierten die Verhandlungen rund um die Agreed Conclusions – dem gemeinsamen Abschlussdokument – auf. NGO-Vertreter_innen, die nicht Teil von staatlichen Delegationen haben, dürfen nicht an den Verhandlungen teilnehmen. Einfluss nehmen sie dennoch. In welcher Form, davon handelt unter anderem der folgende Beitrag. Wir werfen einen Blick auf die Organisation der Session, die Hintergründe, fragen, wie die Verhandlungen rund um das Abschlussdokument gelaufen sind und wie nun mit den Ergebnissen auf Regierungsebene sowie auf NGO- und UN-Ebene weitergearbeitet wird.

Zu Wort kommen: Christine BRAUTIGAM, UN Women, Philipp CHARWATH, stellvertretender Leiter der ständigen Vertretung Österreichs bei den Vereinten Nationen in New York, Monika VANA, Abgeordnete der österreichischen Grünen zum EU-Parlament, Susan O’MELLY, Vorsitzende des NGO-Forums und Kate LAPPIN, Koordinatorin beim Asia Pacific Forum on Women, Law and Development (APWLD).


Sendungsgestaltung: Petra Pint

(Sie war als NGO-Vertreterin für die Frauen*solidarität zum ersten Mal bei der CSW und Teil der österreichischen Regierungsdelegation, teilfinanziert durch das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, BMGF).

Die Statements von Phumzile Mlambo-Ngcuka (Executive Director UN WOMEN) und Antonio de Aguiar Patriota (Chair der 61. Sitzung der Commission on the Status of Women) stammen aus dem Web-Archiv der Vereinten Nationen (siehe http://bit.ly/2ruMS7K und http://bit.ly/2srHlDP).
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Empowering Women to Change the World
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Flucht und Migration
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