Wie wappnen wir Schulen gegen Diskriminierung und welche Gegenposition bezieht die Kunst gegen den globalen Rechtsruck? Die September-Sendung von „JOSÉPHINE - Antirassismus im Radio“ bringt Bildungswissenschaftler Michael Doblmair sowie die Fotograf:innen Zanele Muholi und Eric Asamoah an ein Mikrofon. Eine Sendung über Empowerment, Bildungschancen und die Macht der Gegenbilder.
Kapitel & Inhaltsübersicht
1. Intro & Einleitung
- Begrüßung durch Moderator simon INOU und Einführung in die Schwerpunkte der Ausgabe.
2. Schwerpunkt 1: Diskriminierungsfreie Schule – Praxisnahe Handlungsoptionen
- Gast: Michael Doblmair (Bildungswissenschaftler an der Universität Wien und Aktivist bei der Initiative für ein diskriminierungsfreies Bildungswesen – IDB).
- Themen:
- Die Position der IDB zum Kopftuchverbot in Österreich
- Herausforderungen und Diskriminierungsformen zum Schuljahresbeginn.
- Wie Lehrkräfte handlungsfähig werden und Zivilcourage im Klassenzimmer fördern können.
- Stärkung und Empowerment von Schüler:innen, die von Diskriminierung betroffen sind.
3. Schwerpunkt 2: Fotografie als Haltung – Kunst gegen den globalen Rechtsruck
- Gäste: Die renommierten Fotograf:innen Zanele Muholi (Südafrika) und Eric Asamoah (Österreich / Ghana).
- Themen:
- Einblicke in ihre gemeinsame Ausstellung im Fotoarsenal Wien (zu sehen bis 10. Jänner 2027).
- Die Rolle visueller Kunst und Repräsentation in Zeiten erstarkender rechtsextremer Tendenzen weltweit.
- Wie Fotografie Räume für Widerstand, Identität und Empowerment schafft.
4. Abspann & Projektkontext
- Verabschiedung und Hinweise zur Förderung durch das österreichische Sozialministerium im Rahmen des Projekts Österreichische Antirassismus.Tage 2026.

