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Isabella Marboe

Episode · 01.09.2026 14:00 - 14:57

Es ist eher die Ausnahme, dass Architektur und Sprache in hoher Qualität zueinander finden.

Mit der Sprache als Ausdrucksform der Architektur arbeiten Studierende und Architekt:innen eher selten, obwohl dies für die Kommunikation der eigenen Ansätze und Konzepte immens wichtig wäre. Meist treffen banale Beschreibungen auf hohle Floskeln und generischen PR-Sprech. Diesen Mangel hat Isabella Marboe zum Thema gemacht. Sie hat sich überalle erdenklichen Textarten und Medien der Architektur angenähert.

Isabella Marboe stützt sich dabei auf ihren großen Erfahrungsschatz, ihr Wissen und ihre eigenen Raum-Erfahrungen und Begegnungen mit den beteiligten und betroffenen Menschen. In einem aufwendigen Prozess wird jedes Wort, jede Formulierung auf die Waagschale gelegt, um Genauigkeit, Klarheit und Verständlichkeit zu erreichen. Wer ihre Artikel kennt, weiß, dass die gesellschaftliche Tragweite der Architektur darin stets im Fokus steht. In unserem Gespräch nähern wir uns auch der Frage, wie viel Komplexität in Texten zumutbar ist.

Die Rahmenbedingungen für diese Art des Qualitätsjournalismus werden in den Medien immer enger weshalb Isabella Marboe ihre eigene Online-Plattform gegründet hat: genau.im bietet genau den Journalismus, den sie selbst gerne lesen würde. Dank des recht großen Teams an beitragenden Expert:innen (und ChatGPT) sorgt sie auch selbst für hochwertigen Lesestoff.

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