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Sound of Hope - China-Magazin


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Politik und Gesellschaft

Der Blick hinter den eisernen Vorhang: Von Austritten aus der KPC bis zu Konzentrationslagern und Naturkatastrophen. Dazu China in Österreich: über Aktivitäten und Vorkommnisse im Westen. Die ersten 15 min sind auf Deutsch, die weiteren 15 min auf Chinesisch



Zeiten: freitag 16:30-17:00             alle Ausstrahlungen


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Freitag 05.02.2010 16:30-17:00

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Was wirklich los ist in China - brisante Informationen aus dem Reich der Mitte, die die kommunistische Partei Chinas (KPC) mit allen Mitteln verheimlichen möchte.
Beispiel Austritte aus der KPC: Jeden Tag treten rund 20-30.000 Personen aus der kommunistischen Partei Chinas (KPC) und den dazugehörigen Organisationen aus. Mit Anfang April sind mehr als neun Millionen aus der KPC ausgetreten.
Beispiel KZ Suijatun: ein geflüchteter Journalist, die Ehefrau eines dort tätigen Mediziners und ein ehemaliger Militärarzt bestätigen unabhängig voneinander die Existenz von geheimen Konzentrationslagern. Die dort Inhaftierten dienen als Organspender_innen auf Abruf für kaufkräfigte Klient_innen. Nachdem den noch lebenden Personen Organe wie Nieren, Leber, Herz oder aber die Hornhaut entnommen wurden, werden sie in lagereigenen Krematorien spurlos verbrannt. Das chinesische Regime ließ sich mit der Antwort darauf zuerst drei Wochen Zeit, räumte das Lager und lud nach weiteren zwei Wochen ausländische Journalist_innen nach Sujiatun ein


Hintergrund zu „Sound of Hope“

Sound of Hope ist ein internationales Radio mit dem Ziel, unabhängige, politisch unbeeinflußte, „wahre“ Informationen zu senden. Unsere Sendung wird in den meisten Ländern als Programmfenster von regionalen Radiosendern ausgestrahlt.
Der Hauptsitz von Sound of Hope ist in den USA. Ein Schwerpunkt von Sound of Hope ist die Berichterstattung aus China. Es handelt sich dabei oftmals um Nachrichten, die von der dort derzeit herrschenden kommunistischen Partei Chinas (KPC) unterdrückt werden: politische Manöver, Aufstände der Bevölkerung gegen das Regime, Umweltzerstörung, Verfolgung von Andersdenkenden und Minderheiten, die bewusst verzerrt dargestellte Wirtschaftssituation etc..
International bekannt wurde Sound of Hope durch die Berichterstattung über SARS.
Die Gründung von Sound of Hope vor rund fünf Jahren geht auf eine Handvoll Chinesen zurück. Sie fanden heraus, dass auch hier im Westen ausgestrahlte Nachrichten über China häufig vom chinesischen Regime beeinflusst werden.

Die Idee eines Freien Radios fand auch auf dem Festland Chinas großen Anklang: Viele Informanten riskieren ihr Leben, um "unbeeinflusste" Nachrichten aus China in den Westen zu transferieren. Damit durchbrach Sound of Hope die Informationsblockade und füllte eine Lücke, die auch der Grund für die heutige explosionsartige Verbreitung ist: Das Bedürfnis vieler an China Interessierter hinter den eisernen Vorhang der KPC zu schauen, um zu erfahren, was in China wirklich los ist.

Parallel zum Wissensbedürfnis der Hörer_innen stieg auch der Zustrom von freiwilligen Mitarbeiter_innen beim Radiosender selbst. Unabhängige Künstler_innen und hochkarätige Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft wechselten zu dem Sender, um nun endlich frei berichten zu können. Leider blieb Sound of Hope von Versuchen politischer Einflussnahme nicht verschont. Sound of Hope hielt jedoch bis heute am Prinzip der „ehrlichen Information“ fest und ist nach wie vor politisch unbeeinflusst. Das Programm hält ebenso dem Druck und den verschiedenen Zerstörungs- und Zersetzungsmaßnahmen des chinesischen Regimes stand.

Sehr schnell erweiterte sich das Programm mit allgemeinen Informationsprogrammen über die traditionelle mehrtausendjährige Kultur, Wohnen, Leben, Kochen etc.

Programm von: Alex Sieber

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