Der letzte Schrei
Nachtschwarze Radioburlesken
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ÜBER DIE SENDEREIHE

Bild zur Sendereihe

Am Anfang war der Schrei. Denn hört, da musste etwas hinaus in die Welt, um zu wachsen und zu gedeihen & den Sinn hinter allem zu suchen & darüber das eine oder andere Bier zu trinken & einiges auszuprobieren & sich vieles anzuschauen & über alles nachzudenken & dabei allmählich zu erkennen, dass die erste Reaktion meist die richtige ist. Das Leben ist doch zum Schreien, sonst hätte uns die Natur nicht so kräftig auf die Stimmlippen geküsst - undankbar die Person, die einmal in die Welt gepurzelt, erst wieder schreit, wenn sie, vom nächsten Auto erwischt, aus ihr herauspurzelt.

Das absolut sinnlose Programm, dabei noch literarisch & von höchstem Bildungswert, das in seinem puren Eklektizismus jeglichen Totalitarismus auf onomatopoetische Art & Weise subsumiert.

Die Ausweitung des Universums in sich selbst statt in seinen Breiten.
Vergeudung des fruchtlosen Seins ganz nach den Gesetzen der Absurdität. Der Klamauk des Narziss kennt keine Grenzen & macht Sie um keine Lachfalte ärmer.
Stunde kakophonischer Hirnkammernkatharsis.
Radiogroteske unmittelbar vor Ausbruch der Apokalypse, Sturmwarnungen inbegriffen.

Mathis Zojer/ Christoph Vivenz