In Eventu

In Eventu

Recht besprochen

“In eventu” ist lateinisch und bedeutet so viel wie “im Eventualfall”, “subsidiär” oder “hilfsweise”. Im rechtlichen Bereich wird die Phrase “in eventu” sehr häufig verwendet, um Argumente hierarchisch zu verknüpfen. So wird ein Argument für den eigenen Standpunkt vorgebracht und für den Fall, dass dieses erste Argument nicht hält, ein weiteres “in eventu” nachgeschickt.

Solches Vorbringen “in eventu” – also nur “für den Fall” – ist für uns Ausdruck juristischer Argumentation.

In jeder Ausgabe unserer Sendung besprechen wir eine aktuelle gerichtliche Entscheidung. Die besprochenen Entscheidungen stammen regelmäßig vom Obersten Gerichtshof, dem Verfassungsgerichtshof, dem Verwaltungsgerichtshof, dem Europäischen Gerichtshof oder dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
Vergangene Sendungen
25.11.2020, 16:00 - 16:30 : Das Freiheit beschränkende Virus
28.10.2020, 16:00 - 16:30 : Verschleierter Hooligan
23.09.2020, 16:00 - 16:30 : Ärger gibt schlechten Rat
26.08.2020, 16:00 - 16:30 : Hoheitliche Beleidigung
22.07.2020, 16:00 - 16:30 : Betreten (doch nicht) verboten
24.06.2020, 16:00 - 16:30 : Geschichte einer Rostschüssel
27.05.2020, 16:00 - 16:30 : Die Kühe schlagen zurück
23.04.2020, 19:00 - 19:30 : Finanzamt gegen Windmühlen