O94WISSENSCHAFT SPEZIAL
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Sendung vom 24.11.2014 11:00:

„Stimmen der Vergangenheit“

Ein Vierteljahrhundert österreichische Hochschulkooperationen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs

Vor 25 Jahren begannen in Österreich neue Bildungs- und Forschungskooperationen mit den ehemals kommunistischen Ländern Osteuropas. Die Zeit der großen Umbrüche begann mit dem Fall der Berliner Mauer, dem Ende des kalten Krieges, die Öffnung der Grenzen Europas und damit einhergehend der Internationalisierung der Bildung.

Das österreichische Ministerium für Wissenschaft und Forschung reagierte darauf mit der Etablierung von Bildungs- und Forschungskooperationen mit den „wiedergewonnenen“ Nachbarländern, um die einst gute Zusammenarbeit wieder aufzunehmen und zu stärken. Der Rückblick auf die Anfänge der akademischen Kooperationen mit den damaligen Ostblockländern ist sowohl von großen Erfolgen, als auch von Herausforderungen geprägt. Die Euphorie nach dem Ende des kalten Krieges brachte einigen den gewünschten Erfolg, die Hoffnung anderer wurde enttäuscht.


Zum 24. Mal fand im September diesen Jahres die Hochschultagung mit dem Titel: „Kooperationen und Mobilität 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs: Erfahrungen und Ausblicke“ statt und wurde von der Österreichischen Agentur für internationale Mobilität und Kooperation in Bildung Wissenschaft und Forschung organisiert.


Im Beitrag hören Sie eine Zusammenfassung der Tagung und in der anschließenden Live-Diskussion kommen Expertinnen zu Wort, die eine Brücke schlagen vom Fall des Eisernen Vorhangs zur aktuellen Situation internationaler Studierender in Österreich, bis hin zu bildungspolitischen Entwicklungen im europäischen und außereuropäischen Raum.


Gestaltung und Moderation: Maiada Hadaia
Gäste:Mag.a Margarita Langthaler, Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE)
Direktorin Margarete Kernegger, Vorstudienlehrgang Wien, OeAD-GmbH


Welt im Ohr ist eine Sendereihe des OeAD-Teams für Bildung und Forschung für internationale Entwicklungszusammenarbeit.

Playlist / Zusatzinfo:

Pascalino Ubaldini (zu finden auf Jamendo)

Zum Nachhören