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Sendung vom 19.09.2015 16:30:

Gesellschaftsvertrag des globalen Zeitalters

In Österreich werden zurzeit Dispute über die Demokratiereform der “Volksnation” bzw. “Nation der Homogenen” geführt, aber schubladisiert, weil mit Recht zwischen den Regierungsparteien und der Opposition einerseits und beim Bundespräsidenten und den Höchstgerichten andererseits kein Konsens über das gemeinsame “Wir-Gefühl” gegen die “Anderen” gefunden wird. Man diskutiert, ob nach einem erfolgreichen Volksbegehren nicht automatisch eine Volksbefragung oder Volksabstimmung kommen muss. Durch die aktuelle Herausforderung durch den Weltexodus scheint die Schubladisierung die logische Folge, um nicht dem “zugespitzten Nationalismus in Reinkultur” bzw. dem Rechtsextremismus Flügel zu verleihen.

Angesichts unser aller und allgemeinen “nationalen Erbsünde”, nämlich der plausiblen Überlappung von Patriotismus und Nationalismus - wie im Fußball -, diskutieren wir über die allererste Hürde der GfW (Gemeinsam Für Wien) bezüglich Demokratie im Hinblick auf den Nationalismus im Rahmen eines Gesellschaftsvertrags im globalen Zeitalter.


Dazu diskutieren:

Samir Akpinar (GfW)

Madge Gill Bukasa (Executive Director The Global Player, We The People)

DI Gilbert Moyen (Freier Denker)

Cyril Chima Ozoekwe (Vorstandsmitglied ENARA)

Simone Prenner (Vorsitzende ENARA)

Sintayehu Tsehay (Radio Ethiopia)

Moderation: Di-Tutu Bukasa (Plenumskoordinator ENARA)