ICAP
Zur Übersichtsseite von ICAP.
Sendung vom 19.12.2015 16:30:

#Aus dem “Hauch” der EU-Grundrechtsagentur (FRA) ....

#Aus dem “Hauch” der EU-Grundrechtsagentur (FRA) riecht die Lüge der geltenden Verfassung

Ja, in einem hat Michael O’Flaherty, der neue Direktor der EU-Grundrechtsagentur, recht, wenn er an seinem ersten Arbeitstag pointiert, “die Flüchtlingsfrage sei das vordringliche Menschenrechtsthema der Union, ja derzeit das Thema Europas schlechthin”. Ansonsten riecht es nur nach Lüge aus dem Mund dieser Agentur.

Begründung:
● Wie viele andere plädiert Johann Gudenus (FPÖ) im Zusammenhang mit “Migranten-Menschen” mit Recht dafür, sich auf die Verfassung zu beziehen, die besagt, dass das Recht in der Demokratie Österreich vom Volk ausgeht, da Volk und Nation austauschbare Begriffe sind und somit das Produkt des geltenden Gesellschaftsvertrags bilden.
Wir müssen dies überdenken


● Nach dieser Tradition darf der Mensch zwar niemals zum bloßen Objekt staatlichen Handelns gemacht werden. Das gilt aber nicht für jeden Menschen. Sobald man sich in andere Kulturwelten begeben hat bzw. begibt, fallen die Masken, bis heute. Menschen anderer Kulturen werden wie Objekte behandelt, wie die Asylwerber, die de facto im eigenen Haus nicht zur Kategorie “Mensch” gehören.
Wir müssen dies überdenken


● Die Plünderung der Welt - ökonomisch, Waffengeschäfte, Kriegsverursachung und -führung - sowie die damit verbundene ökologische Katastrophe haben den Weltexodus zur Folge. Diese Faktoren sind jedoch nach Auffassung der Menschenrechte in Europa nicht als unmittelbare Menschenrechtsverbrechen zu subsummieren.
Wir müssen dies überdenken


● Die über die Jahre von “Immigranten-Europäeren” verübten polizeilichen Misshandlungen an autochthonen Frauen in Kanada mussten auf die Regierung von Justin Trudeau warten, damit sie als Menschenrechtsverletzungen anerkannt werden.
Wir müssen dies überdenken


● Von “Immigranten-Europäern” permanent ausgeübte Menschenrechtsverletzungen gegen die Aborigines in Australien oder irgendwo anders, wie im Kongo, in Südafrika, etc. sind für den Stand der Dinge Menschenrechte Lapalien der Geschichte.
Wir müssen dies überdenken


● Das Gemetzel der Indianer wie die Sterilisierung deren Frauen in Amerika und was die “Immigranten-Europäer” dort noch heute der afro-amerikanischen Bevölkerung zufügen, sind behördliche Verbrechen kulturell-europäischer Provenienz.
Wir müssen dies überdenken


● Sind nicht die Flüchtlingsströme vom Mittelmeer (Lampedusa, Südroute) in Richtung Europa und ihre Toten eine Folge der traditionellen Menschenrechtsverbrechen Europas - der Friedhof Mittelmeer.
Wir müssen dies überdenken


● Sind nicht österreichische Fälle wie Markus Omofuma, Eduard Mpuku, Seibane Wague, Lubomir B., Imre B., etc., “Cold Cases” von Menschen, die im Gewahrsam der Polizei verstorben sind - Gegenstand des Sans Papiers Struggles gegen behördliche und zivilgesellschaftliche Menschenrechtsverbrechen - Symptome einer kollektiven Epidemie, die durch die FPÖ ihre Wiedergeburt zeichnen.
Wir müssen dies überdenken


● Die kollektiven Schmerzen der Roma und Sinti, die wir gemeinsam rund um “We the People” und “The Global Player” durch die Betreuung tragen, flüstern uns, das Ganze mit Lächeln zu nehmen - ein déjà-vu. Sie flüstern uns: Sie machen Fehler, die sie immer wieder machen werden. Es ist ihre Natur - sie können sogar nicht anders. Moral, Gewissen, gesunder Menschenverstand, etc., jeder dieser Begriffe, wie selbst Menschenrechte, ist anfällig. Sie schwanken und es liegt in deren Natur, dass sie nie sicher sein können, welches Handeln heute richtig ist und ob ihre Überlegungen heute, morgen noch genauso gelten werden - gespaltene Zungen haben sie.
Wir müssen dies überdenken



Auch wenn die FRA als verlässlichere Institution gebraucht wird, um über die Handlungen der Menschen im eigenen Haus jederzeit zu richten, und zwar als eine Richtschnur, die auch in schwierigen Situationen Dinge unmissverständlich richtig stellen soll, brauchen wir jene Menschen, die sich mit der Immigration versöhnt haben, die aus der Demokratie eines Pluralismus der Homogenen in Richtung eines diversitären Pluralismus als Vergesellschaftung des globalen Zeitalters gehen, die diese Interessen auch parteipolitisch wenn nötig vertreten und pflegen.
Di-Tutu Bukasa

Dazu diskutieren:

Madge Gill Bukasa (Executive Director The Global Player, We The People)
Cyril Chima Ozoekwe (JournaIist The GobaI PIayer, We The PeopIe)
Simone Prenner (Vorsitzende ENARA)
Sintayehu Tsehay (Radio Ethiopia)
Moderation: Di-Tutu Bukasa