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Radio Stimme
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Sendung vom 19.09.2017:

Schulbeginn während der NS-Zeit

Die Erzählungen einer Zeitzeugin, die 1937 in der Südoststeiermark geboren wurde, stehen im Zentrum des ersten Beitrags dieser Radio-Stimme-Sendung. Cäcilia K. wuchs als Bauernkind auf und schildert noch heute sehr eindrücklich ihre Erlebnisse während des Zweiten Weltkriegs: vom Schulbeginn im Herbst 1944 und dem ersten Fliegeralarm über die Flucht im Frühjahr 1945 bis zur Nachkriegszeit. Sie erinnert sich noch gut an den besonders ausgeprägten Fanatismus der GrundschullehrerInnen, des Ortsbauernführers und der jungen Rekruten sowie den verhängnisvollen Fund einer Panzerfaust durch ihrer Geschwister im Wald.
Der zweite Teil der Sendung dreht sich um das Phänomen des „Urban Exploring“, der etwas anderen Art der Stadterkundung, bei der verlassene Orte und Gebäude aufgesucht, erkundet und fotografiert werden. Wie gut kenne ich meine Stadt? Diese Frage stellen wir uns höchstens, wenn wir Fremden eine Wegbeschreibung geben sollen zu einem Platz, von dem wir noch nie gehört haben, und dabei merken, dass es noch so viel Unentdecktes gibt. Unentdeckt ist in diesem Fall das Stichwort, oder wohl besser: vergessen.