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Pod schütze Österreich
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Sendung vom 20.05.2018:

Episode 7 HAND AUFS HERZ DER NATION

HAND AUFS HERZ DER NATION

Der aktuelle Nationalismus verspricht die starke Hand des Souveräns an den Außengrenzen. Aber was ist mit den Abständen im Innern, da, wo das tägliche Leben pulsiert? Können wir ohne souveräne Macht einen Raum und eine Zeit des zumindest teilweise freien Zusammenlebens organisieren? Was verschafft uns hinreichend Distanz zueinander, um eigene Rhythmen zu finden, die sich dann unterschiedlich synchronisieren können? Was vermittelt zwischen den Herzfrequenzen, wenn nicht die staatlich getaktete Uhr?

Redner KAI VAN EIKELS, Gastprofessor am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum
Respondent*innen SABETH BUCHMANN, Professorin für Kunstgeschichte der Moderne und Nachmoderne an der Akademie der Bildenden Künste Wien und PAUL FEIGELFELD, Medientheoretiker und Data & Research Architect der TBA21-Academy, Wien


KAI VAN EIKELS ist Gastprofessor an der Ruhr Universität Bochum und Lehrender an der Freien Universität Berlin. In seinen Büchern kombiniert er Philosophie, Theater- und Literaturwissenschaften an der Schnittstelle von Performance und Politik. Er veröffentlicht zudem regelmäßig in seinem Blog Die Kunst des Kollektiven.

SABETH BUCHMANN ist Kunsthistorikerin und -kritikerin, sowie Professorin für Kunstgeschichte der Moderne und Nachmoderne an der Akademie der bildenden Künste Wien. Mit Helmut Draxler, Clemens Krümmel und Susanne Leeb gibt sie PoLYpeN eine bei b_books/ Berlin erscheinende Reihe zu Kunstkritik und politischer Theorie heraus. Zuletzt erschienene Publikation: Gem. mit Ilse Lafer und Constanze Ruhm (Hg.): Putting Rehearsals to the Test. Practices of Rehearsal in Fine Arts, Film. Theater, Theory, and Politics im Rahmen eines gleichnamigen Ausstellungs- und Filmprojekts in Montréal.

PAUL FEIGELFELD ist Medientheoretiker und zur Zeit Data & Research Architect der TBA21-Academy, dem Forschungsarm der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary in Wien. Er studierte Kulturwissenschaft und Informatik in Berlin und war als Assistent von Friedrich Kittler und Wolfgang Ernst tätig. Bis 2016 koordinierte er das Digital Cultures Research Lab am Centre for Digital Cultures in Lüneburg.