Kapitalismuskritik
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Sendung vom 08.09.2021 13:00:

Afghanistan – Kreuzweg der Kulturen und Friedhof der Imperien

Der Rückzug der „internationalen Staatengemeinschaft“, d.h. des imperialistischen Westens

Der rasante Vormarsch der Taliban hat alle überrascht. Man merkt daran, wie wenig Ahnung die zivilen und militärischen Vertreter des Freien Westens von dem Land hatten, das sie 20 Jahre lang besetzt gehalten haben. Die Arroganz der Kolonialherren paarte sich hier mit den ständig blamierten Weltmachtsphantasien derjenigen Staaten, die sich immer noch für den Nabel der Weltgeschichte halten.

Die menschlichen und materiellen Kosten der Besatzung
Das neue „Great Game“: Wem gehört die Welt?

Die Flüchtlingsfrage. Schubabkommen und Rückführungen
Die Ökonomie Afghanistans, die Landwirtschaft und der Opiumanbau
Die Vermögenswerte Afghanistans – wer eignet sich die an?
Streit um die Fahne: Islamischer Universalismus gegen nationale Grenzen
Das Kriegsgerät, was dort zurückgelassen wurde, ist beachtlich. Wer die in der Sendung zitierte Aufstellung nachlesen möchte, hier ist sie:
https://nestormachno.alanier.at/die-taliban-in-kabul/#comment-42992

Zum Schluß – die „Ortskräfte“, Mitarbeiter bzw. Kollaborateure wollte niemand in großen Mengen aufnehmen, da hätte es seit April genug Möglichkeiten gegeben, die Leute auszufliegen, wenn es dazu politischen Willen gegeben hätte.

Playlist / Zusatzinfo:

Amelie Lanier | Afghanistan | 42 Minuten || MUSIK: Sufi-Musik aus Belutschistan – Lieder der Ekstase und der Heilung

Zum Nachhören