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Sendung vom 13.03.2006 20:00:

162. radio%attac - Sendung

1. Beitrag: Situation der Roma in der Slowakei 2. Beitrag: Rheingold 3. Beitrag: EU - Quo vadis?

1. Beitrag: Situation der Roma in der Slowakei

Bis zu den Roma in der Slowakei sind die Verheißungen des „Goldenen Westens“ und der EU noch nicht vorgedrungen. Und wenn sie es tun, dann bedeutet dies nicht unbedingt etwas Positives für sie. Von den Lebens-Realitäten und den „Wahrheiten“ der Roma berichtet uns Daniela Hivesova-Silanova, die in dieser Kultur verhaftet ist und seit Jahren in verschiedenen Projekten arbeitet. Sie ist eine der 1000 Friedens-Frauen, deren Arbeit in dem Buch „1000 Peace Women Across the Globe“ beschrieben wird und bringt uns einen kleinen Einblick in die Arbeit des Vereins Jekhetane – auf deutsch: „Zusammenarbeit“ – in Bresov .
Besonders wichtig ist ihr die Kritik an den EU-Projekten bzw. vor allem daran, dass beträchtliche Mengen an Geld in sinnlose Projekte investiert werden. Hören sie Daniela Hivesova-Silanova in einem Beitrag von Angelika Hofmann.
Weitere Informationen gibt’s unter: www.1000peacewomen.org .

Bei unserer letzen Redaktionssitzung haben wir beschlossen, in jeder Sendung eine Musikgruppe vorzustellen, die uns ganz besonders gefällt. Heute gibt’s die österreichische Band „Wedekind“ zu hören. Ihr bekanntestes Lied, angeblich wurde es sogar einige Male auf FM4 gespielt, heißt „cosmological impotence“.


2. Beitrag: Rheingold

In dem folgenden Beitrag von Gerhard Gutschi geht es um das „Rheingold“. Dabei handelt es sich nicht um ein Stück von Richard Wagner, sondern um ein neues Regionalgeld in Düsseldorf.
Ist die Regionalwährung im Umlauf, soll sie so oft wie möglich den Besitzer wechseln und damit die regionale Kaufkraft stärken. Zahlt jemand mit Rheingold beim Friseur, so ist damit gesichert, dass der Friseur dieses Geld wieder in Düsseldorf, etwa beim Bäcker, im Restaurant oder Supermarkt ausgibt. Damit Rheingold nicht zum Sammlerobjekt wird, hat es ein Verfallsdatum, das auf jedem Schein zu sehen ist. „Zu Beginn werden die Noten zwischen zwölf und 24 Monaten gültig sein. Dann können sie gegen eine Gebühr von fünf Prozent bei uns eingetauscht werden. Dabei kommt der erzielte Gewinn sozialen und kulturellen Projekten, also wiederum Düsseldorf zu Gute“, sagt Jost Reinert, Gründer des Vereins Regiogeld Düsseldorf.
Damit sich Düsseldorfer auch über das Aussehen der Scheine freuen und sich der regionalen Währung verbunden fühlen, sind auf den Noten berühmte Stadtkinder wie Gustaf Gründgens, Heinrich Heine, Clara Schumann oder Joseph Beuys abgebildet.
Weitere infos gibt’s unter www.rheingoldregio.de


3. Beitrag: EU - Quo vadis?

In unserem nächsten Beitrag geht es wieder einmal um Europa; diesmal aus eher pessimistischer Sicht. Andreas Wehr ist Mitarbeiter der europäischen Linksfraktion mit dem etwas langatmigen Namen „Konföderale Fraktion der Vereinten Linken/Nordische Grüne Linke im EU-Parlament“ und wird uns jetzt erklären, warum die Verfassung überbewertet wird, was die EU eigentlich ist und welche Konsequenzen das hat.

Mitgearbeitet haben: Gerhard Gutschi, Angelika Hofmann und Johannes Knierzinger.