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Sendung vom 03.04.2006 20:00:

165. radio%attac - Sendung

1. China: Klassenkämpfe im Wirtschaftswunder 2. Rassismus und rassistische Schmierereien im öffentlichen Raum 3. Alternativer Ecofin

1. China: Klassenkämpfe im Wirtschaftswunder

Am 24.3. fand im Amerlinghaus in Wien die Veranstaltung „China: Klassenkämpfe im Wirtschaftswunder“ statt und gab einen Einblick in die Situation in China, die Formen des Klassenkampfes und die Forderungen der verschiedenen Akteure.
Gisela Linschinger von radio%attac war dabei.
Eine Krise in China würde die ganze Weltwirtschaft beeinflussen, deshalb ist es längst Zeit, sich mit dem "Reich der Mitte" und seinen Klassenkämpfen zu beschäftigen.
Information finden Sie unter: www.umwaelzung.de
Chinese Labour Bulletin: http://www.china-labour.org.hk
Asian Labour: http://www.asianlabour.org


2. Rassismus und rassistische Schmierereien im öffentlichen Raum

Am 24. März 2006 präsentierte ZARA, der Verein für Zivilcourage- und Anti-Rassismus-Arbeit, zum sechsten Mal den jährlichen Rassismus Report, die einzige qualitative Datenquelle über Struktur und Ausmaß von Rassismus in Österreich.
Aus diesem Anlass fand am Montag, dem 27. März 2006, im Wiener Rathaus die Podiumsdiskussion „Rassismus und rassistische Schmierereien im Öffentlichen Raum“ statt.
Den ZARA-Report 2006 kann man unter http://www.zara.or.at bestellen. Dort finden Sie auch weiter Informationen.
Bei Interesse an Graffiti-Forschung besuchen Sie die Homepage http://graffitieuropa.org/rechts.htm


3. Alternativer Ecofin

Vom 4.-6. April wird im Wiener Rathaus der Alternative Ecofin stattfinden. Als Ergebnis der Konferenz wird eine gemeinsame Deklaration der OrganisatorInnen für eine alternative EU-Wirtschaftspolitik verabschiedet.
Der Ecofin ist der Rat der Wirtschafts- und FinanzministerInnen der europäischen Union, tagt einmal im Monat, das nächste mal zwei Tage nach dem Alternativen Ecofin in der Wiener Hofburg und befasst sich laut homepage mit der Eu-weiten Koordinierung der Wirtschaftspolitik. Dazu gehört unter
anderem:
• Die Überwachung der Haushaltspolitik sowie der öffentlichen Finanzen der EU-Mitgliedstaaten
• Wirtschaftsbeziehungen zu Drittländern
• der Euro
• und die internationalen Finanzmärkte und der internationale Kapitalverkehr.

Der Hauptkritikpunkt der Veranstalter des Alternativen Ecofin – also von attac, dem Rennerinstitut, dem ÖGB, der Arbeiterkammer, der Grünen Bildungswerkstatt, usw. - ist der Ausschluss der Öffentlichkeit vom Ecofin, obwohl die Entscheidungen großen Einfluss auf die Mehrheit der Europäerinnen haben. Der Alternative Ecofin wird am Dienstag dem 4. April von dem US-Ökonomen Jeremy Rifkin um 18:30 im Wiener Rathaus eröffnet. Am Mittwoch und am Donnerstag wird es eine Reihe von Vorträgen und Workshops, u. a. mit Ulrich Brand, Elmar Altvater, Markus Marterbauer und Robert Misik. Letzterer wird die Moderation einer besonders empfehlenswerten Diskussionsrunde am Mittwoch um 19:00 übernehmen. Der Titel: „Vom neoliberalen zum sozialen Europa“.
Was kann die Zivilgesellschaft beitragen? Weitere Informationen gibt’s unter www.unsereuropa.at

Mitarbeit: Hannes Knierzinger, Gisi Linschinger, Andreas Lehrner