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Wake up
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Sendung vom 15.08.2009:

Wake up - Campen!

Wake up - Campen! Samstag 15.08.2009, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Wake up - Campen!
Samstag 15.08.2009, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Zelt

kleine Zeltstadt
Schweizerische Zelteinheit (Ordonnanz 01) – fälschlicherweise bezeichnet als deutsches Zeltbesteck der Wehrmacht

Ein Zelt ist ein temporärer Bau, der leicht zerlegbar und transportabel ist. Zelte dienen dem Wohnen von Nomaden oder als Unterkunft auf Reisen und Expeditionen. Bei Großveranstaltungen kommen Festzelte als temporäre Veranstaltungssäle zum Einsatz, das Zirkuszelt ist der traditionelle Auftrittsort eines Zirkus. In der Regel besteht ein Zelt aus der Zelthaut und einer leichten, innenliegenden Tragkonstruktion (Gerüst).


1 Geschichte
2 Technische Entwicklung
3 Campingzelt
3.1 Kategorien
3.2 Material
4 Expeditionszelt
5 kommerzielle Anwendungen
6 Weblinks
7 Bekannte Hersteller
8 Siehe auch



Geschichte Zelte mit ihren unterschiedlichen Verwendungszwecken kommen in zahlreichen Kulturen vor. Am bekanntesten ist die Verwendung bei den nordafrikanischen Nomaden und von Tipis bei den nordamerikanischen Indianern, die teilweise ausschließlich in Zelten lebten. Auch in großen Teilen Asiens hat die Verwendung von Zelten eine lange Geschichte.

Bereits von den Römern wurden Zelte im großen Umfang durch das Militär eingesetzt. Sie dienen auch heute noch als Sanitätszelt, Mannschaftsunterkunft oder mobile Werkstätten und Lagezentren, werden aber zunehmend durch feste Container abgelöst.

Heutzutage steht die Verwendung im Camping-Urlaub im Mittelpunkt, neben der kommerziellen Nutzung als Fest-, Event- und Zirkuszelt.


Technische Entwicklung
Die Zelthaut besteht heutzutage aus imprägnierten Stoffbahnen oder Kunststofffolien, als Tragkonstruktion werden Stangen aus Metall, Kunststoff oder Holz eingesetzt. Früher wurden Tierfelle, Lederhäute, Blätter oder Ähnliches als Zelthaut und Bambus, Zweige oder Äste als Tragkonstruktion verwendet. In selteneren Fällen kommen Seilkonstruktionen zum Einsatz, die zwischen bestehende Objekte gespannt werden.

Bei Camping- und Trekkingzelten besteht seit Jahren ein Trend hin zu immer leichteren Zelten, die sich - wie z.B. Iglu-Zelte - auch leicht aufbauen lassen.

Eine Sonderkonstruktion sind pneumatische Konstruktionen, deren Zelthaut durch einen Überdruck im Inneren oder durch mit Druckluft gefüllte Schläuche gehalten wird .


Campingzelt
Die beim Camping als Urlaubsunterkunft verwendeten Zelte lassen sich in folgende Kategorien einteilen (siehe auch Liste von Zelttypen):

Minizelte, meistens in Iglu- oder Tunnelform mit Gestängen aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder Aluminium. Als Materialien für die Zelthaut werden fast ausschließlich Nylon, Polyester und Polyurethan (PU) für den Zeltboden eingesetzt. Wegen ihres geringen Gewichts von 1,5 bis 8 kg kommen sie überwiegend bei Rucksack-Ausflügen oder Motorrad-Fahrern zum Einsatz. Mit ihrer geringen Höhe bieten sie nur Platz zum Schlafen und für das Gepäck. Um das Zeltklima zu verbessern und Kondenswasser zu reduzieren, werden sie auch zweiteilig, mit einem Innen- und Außenzelt ausgeführt.
Reisezelte, oft in Hauszeltform mit Giebel und First, neuerdings auch in Tunnelform. Die Materialien für die Zelthaut entsprechen denen der Minizelte, für die Tragkonstruktionen wird auch Stahl verwendet. Mit einem Wohnbereich bieten sie Platz für einen längeren Aufenthalt. Im Wohnbereich wird oftmals auf einen Boden verzichtet, das Dach ist üblicherweise ein Doppeldach. Ihr Gewicht liegt zwischen 7 und 15 kg.
Steilwandzelte, die auch für einen längeren Urlaub geeignet sind. Sie haben ein Metallgestänge, das Dach ist häufig mit PVC beschichtet. Die bevorzugten Materialien für die Seitenwände sind Baumwolle oder Mischgewebe. In das Gestänge eingehängte Innenzelte dienen als separate Schlafkabinen. Sie erlauben es, das Zeltinnere flexibel zu nutzen und die Anzahl der Schlafplätze dem Bedarf anzupassen. Steilwandzelte bieten durchgängig Stehhöhe. Mit einem Vordach versehen, bieten sie zusätzlichen Schutz gegen Regen und Sonne. Das Gewicht beträgt ca. 13 bis 45 kg.
Autodachzelte stellen ein Bindeglied zwischen Zelt und Wohnmobil dar. Sie werden auf dem Dach eines Fahrzeuges montiert. Während der Fahrt befindet sich ein kompaktes Paket auf dem Fahrzeug. Das aufgestellte Zelt gibt es im Wesentlichen in zwei Bauformen: Zelte, die eine Schlafkabine auf dem Autodach bilden und solche, die neben dem Fahrzeug einen zusätzlichen Wohnraum schaffen.

Vorzelte werden an der Türseite von Wohnwagen und Wohnmobilen montiert. Sie dienen als Wetterschutz oder um den Wohnbereich zu erweitern.
Zeltanhänger, oder auch Faltcaravans, ähneln den Autodachzelten. Dabei lässt sich ein großes Zelt aus einem Anhänger heraus- oder herunterklappen, wodurch ein großer Schlaf- und Wohnraum entsteht. Verbunden mit einem Vorzelt, werden Raummaße von bis zu 30 m² erreicht. Durch das geringe Gewicht von bis zu 300 kg kann der Anhänger auch von Kleinwagen gezogen werden, je nach Produkt sind Zuladungen bis zu 700 kg möglich. Die Zelte bestehen aus festen Baumwoll- oder Mischgeweben und werden durch ein Stahl- oder Alurohrgestell gestützt. Das große Volumen des Innenraumes gewährleistet ein angenehmes Raumklima, in Zelten, die keinen fest integrierten Boden haben, werden Innenhimmel aus Baumwolle verwendet, um Kondensfeuchtigkeit zu vermindern. Konstruktionsbedingt besteht im Gegensatz zu Steilwandzelten eine hohe Sturmsicherheit. Vorteile gegenüber Wohnwagen sind geringe Unterhaltskosten, günstiges Fahrverhalten durch kompakte Maße in geschlossenem Zustand und tiefen Schwerpunkt sowie echtes Zeltgefühl.

Blachenzelte, sind aus Militärblachen zusammengeknüpfte Zelte. Der Vorteil dabei ist, dass mit demselben Material unterschiedlichste Zelte zusammengesetzt werden können. (siehe Militärzelte (Schweiz))

Material
Japanisches MilitärzeltFür das Außenzelt werden meistens Gewebe aus Nylon oder Polyester, seltener auch schwerere Baumwollstoffe, verwendet. Durch eine Beschichtung aus PU, Silikon oder PVC wird die Zelthaut wasserdicht. Silikonbeschichtete Zelte gelten als wesentlich reißfester, UV-beständiger und langlebiger. Die Zeltbahnen werden miteinander vernäht oder verklebt und zusätzlich mit Klebestreifen und Nahtbändern oder Silikondichtmasse abgedichtet und versiegelt. Als Nähgarn werden sowohl Baumwolle als auch Nylon verwendet. Das Aufquellen der Baumwolle bei Feuchtigkeit dichtet die Nähte zusätzlich ab.

Die Wasserdichtigkeit der Zelthaut wird in mm Wassersäule angegeben. Ab 1500 mm Wassersäule gilt ein Zelt als wasserdicht nach DIN. Der Zeltboden verfügt über eine höhere Dichtigkeit (bis zu 10.000 mm), um auch bei einer punktuellen Belastung wasserdicht zu sein.


Expeditionszelt Ein Expeditionszelt ist ein sehr stabiles Zelt, welches beim Expeditionsbergsteigen verwendet wird. Es muss so gebaut sein, dass es sehr großen Wind- und Schneelasten standhält. Geodätenzelte haben sich hier als besonders stabil herausgestellt. Hierbei handelt es sich um Kuppelzelte, die vier oder sechs überkreuzte Zeltstangen verwenden. Die Zelte sind meist so konstruiert, dass ein doppeltes Zeltgestänge zur Stabilisierung verwendet werden kann. Die Überzelte haben meist UV-undurchlässige Sichtfenster.


kommerzielle Anwendungen
Tipi (Oklahoma, 1869)Sanitätszelt (Militär, Katastrophenschutz)
Festzelt
Zirkuszelt
Partyzelt

Wetter: (mit freundlicher Genehmigung der ZAMG Wien);

Abgesehen von einigen dichten Wolken überwiegt bis zum Abend der Sonnenschein. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist den ganzen Tag über nur gering. Dazu weht außerdem schwacher Südostwind. Die Temperatur steigt im Tagesverlauf auf etwa 28 Grad an.

Wiener Linien Info:

Freitag, 14. August
32A, 29A, 31A, 36A, 28A

Samstag, 15. August
98A, 91A, 26A, 23A, 25A

Sonntag, 16. August
36A, 28A, 30A, 32A, 29A

Moderation: Rene Thaler

Stay tuned!


Playlist / Zusatzinfo:

s.o.