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Sendung vom 17.04.2010:

Wake up - ELO

Wake up - ELO Wake up, 17.04.2010,11-12 Uhr, UKW 94.0

Wake up - ELO
Wake up, 17.04.2010,11-12 Uhr, UKW 94.0

Diesmal geht es um eine Band namens ELO - Electric Light Orchestra.

Das Electric Light Orchestra (kurz: ELO) war eine erfolgreiche britische Rockband der 1970er und 1980er, die ihre Musik mit klassischen Streicher-Arrangements verband.

Die Anfänge/Experimentierphase (1970 - 1973)
Das Electric Light Orchestra wurde 1970 in Birmingham von Roy Wood, Jeff Lynne und Bev Bevan gegründet (alle vormals Mitglieder der Band The Move). Das selbstgesteckte Ziel war, dort weiterzumachen, wo die Beatles mit I’m The Walrus aufgehört hatten. Man verband also Rockmusik mit avantgardistisch-klassischer Musik. Zum Einsatz kamen auch für das Genre eher untypische Instrumente (Cello, Geige, Oboe).

Roy Wood verließ die Band 1972, kurz nach Erscheinen des ersten Albums. Daraufhin übernahm Jeff Lynne die Leitung, Richard Tandy (der vorher auf Tour bereits am Bass aushalf) wurde der neue Keyboarder.

1973 wurde ELO II veröffentlicht, aus dem auch ihr erster Top-40-Hit in den USA Roll over Beethoven (eine Chuck-Berry-Coverversion) stammt. Im gleichem Jahr folgte On The Third Day.

In diesen und den nachfolgenden Jahren war die Struktur der Band so aufgebaut, dass Jeff Lynne und Bev Bevan je zur Hälfte die Band, deren Namen sowie alle Einkünfte gehörten. Alle anderen Musiker waren bezahlte Angestellte, die nach Belieben gehen konnten oder auch gefeuert wurden. Sämtliche Lieder wurden von Jeff Lynne komponiert und produziert. Die Streicherarrangements wurden meist von Louis Clark durchgeführt.

Künstlerischer Zenit mit orchestraler Rockmusik (1974 - 1978)
1974 wurde das nächste Studioalbum Eldorado veröffentlicht, das mit „Can’t Get It Out Of My Head“ einen weiteren Top-40-Hit in Nordamerika enthielt. Das Album grenzte sich von seinen Vorgängern deutlich ab, indem es deutlich weniger experimentelle Musik beinhaltete und viel stärker auf eingängige Melodien setzte. Dem Album kamen außerdem die in dieser Zeit gemachten Fortschritte der Aufnahmetechnik zugute. Vom doch teilweise "rumpelnden" Sound der Vorgänger war fast nichts mehr zu hören.

Bassist und Sänger Kelly Groucutt stieß noch 1974 zur Band und 1975 wurde Face The Music veröffentlicht. Mit diesem und den nachfolgenden Alben und den veröffentlichten Singles ging ELO den im Vorjahr eingeschlagenen Weg konsequent weiter, indem man verstärkt auf „radiotaugliche“ Rockmusik mit orchestralem Hintergrund setzte. 1976 kam das Album A New World Record in die Läden, das mehrfach Platin-Status erreichte. Wieder ein Jahr später wurde das Doppelalbum Out of the Blue veröffentlicht. Die Band ging danach auf Welttournee.

Weltweite Erfolge mit Popmusik, die mit der Zeit ging (1979 - 1982)
Im Jahre 1979 konzentrierte sich Lynne mit dem Album Discovery verstärkt auf den stärker werdenden Disco-Sound (er selber sprach es einst „disco very“ aus). Dieses Album brachte ihren größten Hit „Don’t Bring Me Down“ hervor. Kurz nach dem Erscheinen des Albums wurden die beiden Cellospieler Hugh McDowell und Melvyn Gale als „nicht länger benötigt“ entlassen.

Kurz darauf wurde ELO beauftragt, eine Hälfte des Soundtracks für das Musical Xanadu zu schreiben. Die andere Hälfte kam von Olivia Newton-John, die mit Gene Kelly die Hauptrolle spielte. Obwohl der Film selbst ein Flop war, wurde der Soundtrack ein großer kommerzieller Erfolg.

1981 änderte sich der Sound von ELO erneut, weg vom Disco-Stil hin zum elektronisch geprägten Sound der 1980er Jahre mit dem Album Time, das mit "Hold on Tight" einen weiteren weltweiten Hit enthielt.

Abflauender Erfolg und Ende (1983 - 1986)
Das nächste Studioalbum wurde 1983 veröffentlicht und hieß Secret Messages. Es war ursprünglich als Doppelalbum konzipiert, doch die Plattenfirma strich das Album aus finanziellen Gründen zusammen. Kurz nach diesem Album wurde Kelly Groucutt gefeuert, der daraufhin die Band auf Erfolgsbeteiligung verklagte. Im Gegensatz zu den Vorgängeralben war Secret Messages deutlich weniger erfolgreich. Das lag auch daran, dass es Jeff Lynne nicht mehr gelang, dem Album neue künstlerische Impulse zu geben. Besonders deutlich wurde das bei den veröffentlichen Singles: "Rock’n’Roll is King" war "Hold on Tight" sehr ähnlich, "Secret Messages" erinnerte an "Twilight" und "Four Little Diamonds" hatte eindeutig "Don’t Bring Me Down" als Vorbild.

Erst drei Jahre später (1986) veröffentlichte die Band ihr Album Balance Of Power. Dessen Verkaufszahlen waren trotz eines passablen Hits "Calling America" nicht mehr ansatzweise mit denen der erfolgreichsten Alben vergleichbar. Nicht zuletzt deswegen löste Jeff Lynne ELO im Folgejahr auf.

Jeff Lynnes Produzententätigkeit
Jeff Lynne war - neben seiner Tätigkeit bei den Traveling Wilburys - auch noch als Produzent für viele andere Künstler aktiv. So produzierte er etwa Mitte der Neunziger Jahre die "neuen" Beatles-Stücke Free as a bird und Real Love und arbeitete u. a. für George Harrison (Cloud nine und Brainwashed), Tom Petty (Full moon fever, Into the great wide open und Highway Companion), Roy Orbison (Mystery girl und King of hearts), Paul McCartney (Flaming Pie) und Joe Cocker (Night Calls). Als bisher letztes Projekt arbeitete Lynne als Produzent an Regina Spektors Album "Far" mit, das Mitte 2009 erschien, in Deutschland aber weitgehend unbeachtet blieb.

Electric Light Orchestra Part II/ELO Part II
Nach einem längeren Rechtsstreit formierte ELO-Schlagzeuger Bev Bevan 1990/1991 ohne Jeff Lynne "ELO Part II". An diesem Projekt sollten zunächst der spätere Asia-Sänger John Payne und der Komponist Jim Steinman mitwirken. Doch nach den ersten gerichtlichen Problemen durch die Interventionen Jeff Lynnes verließen die beiden die Band um Bevan. Eine der wenigen Singles jener Zeit war "Honest Man", mit der sie an frühere Zeiten anknüpfen wollten.

ELO-Comeback im Jahr 2001
Das Comeback von Jeff Lynne mit ELO begann 2001 mit dem Album Zoom. Zoom hatte im Gegensatz zu den ELO-Alben der achtziger Jahre wieder einen natürlicheren Sound. Viele Fans kritisierten aber, dass Zoom eher ein Jeff-Lynne-Soloprojekt sei (Lynne spielte das Album fast komplett selbst ein). Zoom wurde, gemessen an den Verkaufszahlen, kein großer Erfolg.

Das frühere Mitglied Richard Tandy kehrte in dieser Zeit in die Band zurück, um mit weiteren, komplett neuen Bandmitgliedern auf Tour zu gehen. Letztendlich kam es nur zu zwei Konzerten zu Werbezwecken, weil der Kartenverkauf zu schlecht lief.

ELO-Verwertung
Im Intro der erfolgreichen japanischen TV-Serie Densha Otoko wurde der ELO-Titel "Twilight" verwendet. Ihr Song "Showdown" wurde als Soundtrack des Videospiels Skate 2 (2008 erschienen) verwendet.

Die deutsche Electric Light Orchestra Informationspage

(echt lesenswert)


http://www.first-movement.de/



Electric Light Orchestra

Schon der Name deutet an, wes geistes Kind hier in der Musiklandschaft sein Unwesen treibt. Das Electric Light Orchestra versucht seit Ende der Sechziger, die so unvereinbar anmutenden Gegenpole Klassik und Rock unter einen Hut zu bringen. Im Vordergrund steht bei Bandgründung eigentlich die Experimentierfreude der drei Musiker Jeff Lynne, Roy Wood (gebürtig: Ulysses Wood) und Beverly "Bev" Bevan. Das Trio spielte, bevor ELO aus der Taufe gehoben wurde, in der Band The Move. Dieser Rahmen wurde ihnen aber mit der Zeit zu eng und so entstand das Electric Light Orchestra. Damals experimentierten diverse andere Bands wie Deep Purple und Procol Harum ebenfalls mit klassischen Elementen, die Mischung von ELO war aber so ausgewogen und erfolgreich wie bei keiner anderen Band. Vielleicht liegt der Grund hierfür auch in der Tatsache, dass bei ELO die Streicher und Bläser, die für ihren Sound nun einmal unverzichtbar sind, zur Band gehören und nicht aus Session-Musikern bestanden. Bei den ersten Proben kristallisierten sich Wilf Gibson, Bill Hunt, Hugh McDowall, Michael Edwards und Andrew Craig als die geeigneten Kandidaten für den Job an den Fidel und Blasinstrumenten heraus.

Schon der Erstling, der 1971 das Licht der Welt erblickt, lässt erahnen, welches Potential hier schlummert. Zwar noch etwas unausgereift und wirr, enthält es jedoch schon einige Elemente ihres kraftvollen und bombastischen Klassik-Rock. Mit technischen Spielereien und komisch anmutenden Gimmicks ausgestattet, wurde "Electric Light Orchestra" aber von Kritikern und Öffentlichkeit sehr wohlwollend aufgenommen. Trotz des guten Starts hatte Roy Wood bald genug von Lynne und Co und gründet mit den ebenfalls Fahnenflüchtigen Hunt und McDowall die Formation Wizzard. Mit seinem Ausstieg wurde zum ersten Mal das Besetzungskarussell in Gang gesetzt, das bis zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr still stehen sollte. In diversen Besetzungen, aber mit immer größer werdendem Erfolg musizierte sich Lynn durch die Jahre. Bis zum Album "Out Of The Blue" schlug ELO den Hörern ein filigranes Bombast-Album nach dem anderen um die Ohren.

Meilensteine wie "Eldorado" und "A New World Record" standen schließlich auf der Habenseite. Den größten Fauxpas beging Lynne jedoch, als er sich 1979 noch an den schon fast abgefahrenen Disco-Zug anhängen wollte und jämmerlich auf der Strecke blieb. Weiterentwicklung in Ehren, aber das war nicht mehr das Electric Light Orchestra der Fans. Nicht genug, dass die Fans in Scharen davon liefen, Jeff musste dem Disco-Schmonz noch die Krone aufsetzen. Mit dem Soundtrack zu "Xanadu", der sicherlich zu den Anwärtern des Preises als größter Kackmüll aller Zeiten gehört, war der künstlerische Kredit verspielt. Synthies traten an Stelle der Streicher und raubten dem Sound die Seele. Lynn ließ Disco dann zwar wieder Disco sein, aber zu alter Form konnte ELO nicht mehr auflaufen. Das lasche "Balance Of Power" markierte schließlich den vorläufigen Endpunkt in der Bandgeschichte.

Lynn konzentrierte sich in den Folgejahren auf den Produzentenjob und bandelte mit anderen Musikern an. So arbeitete er für George Harrison als Produzent und spielte im Verbund mit Tom Petty, Roy Orbison und Bob Dylan in der Spaßcombo The Traveling Wilburys. Der Rest von ELO machte unterdessen unter dem sehr einfallsreichen Namen Electric Light Orchestra Part II weiter, aber zu mehr als einem einfallslosen Abklatsch des Originals reichte es nicht merh.

So zogen die Jahre ins Land und kaum einer dachte, dass ELO wieder aus der Versenkung würden auftauchen können. Aber: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

2001 erscheint das erste reguläre ELO-Album seit 1986.

Mr. Blue Sky siehe:

http://www.youtube.com/watch?v=bjPqsDU0j2I

Hold on tight:

http://www.youtube.com/watch?v=8TLmpL2AzLs

Confusion:

http://www.youtube.com/watch?v=Fo4SblJ_SnU&feature=related

Xanadu (mit Olivia Newton John ...eine geniale Künstlerin *G*)

http://www.youtube.com/watch?v=7m1UWSD-FaA&feature=related

Turn to stone:

http://www.youtube.com/watch?v=kNTzEGMTzaU&feature=related

Die besten ELO-Seiten sind u.a.

Face The Music (engl.) www.ftmusic.com

Hier gibt's die News zuerst.

www.elomusic.com (engl.)

Offizielle Seite mit Hörbeispielen.

My Space Lynne Productions http://profile.myspace.com/index.cfm...ndid=176036513

Jeff Lynne Songdatabase (engl. Fanseite) www.jefflynnesongs.com

Wer wissen will, wo Jeff überall seine Finger im Spiel hatte, soll hier nachschauen. Auch mit vielen Infos.

Discovery www.elodiscovery.com

First Movement www.first-movement.de

Eine deutsche Fanseite, die ziemlich viel Infos bereitstellt und recht aktuell ist.

ELO-Fanclub FTM Germany www.elo-fanclub.de

ELO Wiki http://www.jansoppart.de/index.php?title=Hauptseite

Viele alte Artikel und mehr.

www.live365.com/stations/dnadavid

Hier werden z.T. rare ELO related Tracks gespielt.

The Lost Planet www.thelostplanet.net

Absolut empfehlenswerte Fanseite. Hier gibt es rare ELO-Videos und Tracks, bzw. auch Remixe etc. von Bill. Ausserdem Secret Messages

All Things ELO Ted Blight (und es gibt ihn doch!) www.youtube.com/user/tedblight#p/u/0/YR-noz9tKGs

Bev Bevan Blog http://blogs.sundaymercury.net/bev-bevan/


Wetterinfos: (mit freundlicher Genehmigung der ZAMG Wien)

Von früh bis spät scheint die Sonne von einem nahezu strahlend blauen Himmel, einzelne Wolken stören dabei kaum. Dazu weht schwacher Wind aus Nordwest bis Nordost. Die Tiefstwerte pendeln um 5 Grad. Bis zum Nachmittag werden etwa 14 Grad erreicht.

16.04.2010
Vulkanausbruch Eyjafjallajökull: Aschewolke erreicht voraussichtlich heute Österreich

Die Analyse der Luft-Strömungen („Trajektorien“) für heute, sowie für morgen, kommt zu folgendem Ergebnis: Die Aschewolke des Vulkanausbruch "Eyjafjallajökull" erreicht heute Nachmittag einzelne Gebiete in Österreich. Kathrin Baumann-Stanzer, Umweltmeteorologin der ZAMG: „Teile der Wolke haben heute Morgen bereits Hamburg erreicht.

Trajektorien ausgehend von Hamburg und Frankfurt zeigen, dass Österreich heute Nachmittag von Randbereichen der Wolke in stark verdünnter Form erreicht werden könnte.“ Morgen wird voraussichtlich das Zentrum der Wolke vor allem die nördlichen Bereiche Europas erfassen. Auf ihrem Weg nach Europa wird die Wolke jedoch auch auf ein größeres Luftvolumen „verteilt“. Die aufgrund der Trajektorien erwartete Verlagerung der Wolke wird auch durch Berechnungen mit dem Vulkanmodell der NOAA bestätigt.

Vulkanasche über Nordeuropa

Durch die vulkanische Aktivität am Eyjafjallajökull (Island) werden große Mengen an Staub und Asche in die Atmosphäre geschleudert. Die Aschewolken lassen sich mit Aufnahmen des Wettersatelliten METEOSAT-9 gut verfolgen.

Durch die Kombination verschiedener Frequenzbereiche bei der Satelliten-Messung erhalten die Meteorologen farbige Darstellungen, bei denen sich dichte Aschewolken als orange / rosa Zonen bemerkbar machen. Unten stehende Animation zeigt eine Bildabfolge von 15. April 2010 06:00 UTC bis 16. April 2010 11:00 UTC. Die Entstehung der Wolken im Süden von Island, sowie die weite Verlagerung durch Höhenwinde nach Osten bzw. Südosten, lassen sich gut erkennen.

http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&artikel=ZAMG_2010-04-16GMT08:24


Wiener Linien Infos:

Samstag, 17. April
40A, D, 35A, 38, 44

Sonntag, 18. April
24A, 93A, 25A, 27A, 26

Montag, 19. April
1A, 4A, 2, 1, D

Moderation: Esther Greussing, Rene Thaler

Zusammenstellung: Christian Rolly

Stay tuned!

Playlist / Zusatzinfo:

s.o.