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Sendung vom 03.07.2010 11:00:

Wake up - Tschauner & Wiener Operettensommer

Wake up - Tschauner & Wiener Operettensommer Wake up 03.07.2010,11-12 Uhr, UKW 94.0

Zu Gast:

Emmy Schörg – Schauspieler

Emmy Schörg ist in Wien geboren und wollte schon als kleines Kind zur Bühne. Nach vielem Bitten an Ihre Mutter besuchte Fr. Schörg, das Horak- Konservatorium. Gespielt hat sie Alles. Operette, Singspiele, Volkstücke und Märchen und hat einige Jahre ein eigenes Kindertheater geführt. Zum Stegreif kam sie, weil man sie gebeten hat für eine kranke Kollegin einzuspringen. Sie hat es getan und geschworen es nie mehr wieder zu tun. GOTT SEI DANK HAT SIE DIESES VERSPRECHEN NICHT GEHALTEN!!!!!!!!!!!!!!!!! Fr. Schörg ist seit vielen Jahren die erste Kraft bei der legendären Orig. Wiener Stegreifbühne, und hat nur einen Wunsch noch viele Jahre für ihr heißgeliebtes Publikum spielen zu dürfen.

Zu Gast:

Wolfgang Czeloth – Spielleiter

Wolfgang Czeloth, in Wien geboren, absolvierte unter andrem die Schauspielausbildung bei Prof. Hilde Weinberger, in der Schauspielschule Krauss, sowie Method Acting Training bei Ingrid Sturm, und in der Clownschule bei Giora Seeliger. Von 1990- 2000 war er bei verschiedensten Produktionen des Rampenlicht-Theaters wie „Abgängig“ „ Die Chinesen kommen“ usw., sowie im Theater Akzent engagiert. Bei den Sommerspielen in Perchtoldsdorf „Ein Bruderzwist im Hause Habsburg“ und im Thaliatheater „Ein Inspektor kommt“, sowie in diversen Märchen, konnte er sein können unter Beweis stellen und tat es auch. Kabarett und Shows, sowie eigene Regie- und Produktionstätigkeiten für Musical, Shows und Kindertheater in Wien und Umgebung gehören genauso zu seinem Repertoire. Seit 1999 auch gesangliche Mitwirkung und Entertainer im Ensemble „Wiener Note“ – vor allem in dem Auszug aus „Die Fledermaus“( Frosch ) von J. Strauss . Seit 1996 ist Wolfgang Czeloth Ensemblemitglied in der Original Wiener Stehgreifbühne vorm. Tschauner, wurde 2007 Spielleiter und bringt das Tschauner – Publikum in „alter“ Tradition zum lachen.

Zur Tschauner-Bühne:

1909:Theaterdirektor Gustav Tschauner gründet eine Sommerbühne in der Brigittenau.

1938:Im Alter von 50 Jahren heiratet Tschauner die 19-jährige Karoline, Tochter der Schaustellerfamilie Rudolf. Sie bringt die elterliche Bühne in der Kendlerstraße in Ottakring in die Ehe ein. In weiterer Folge übersiedelt die Bühne von der Kendlerstraße in die Ganglbauergasse.

1957:Übersiedlung in die Maroltingergasse 43. Die Bühne wird aus dem alten Holzmaterial wieder aufgebaut.

1959:Wiederaufnahme des Spielbetriebes.

1961:Tod von Gustav Tschauner. Die Bühne gerät in eine große Krise, doch die Witwe kämpft um den Erhalt des Hauses.
Die Tschauner Bühne existiert weiter und wird – nicht nur in Ottakring – zu einem Begriff. Sie entwickelt sich zu einer Institution im Wiener Kulturleben.

1987:Karoline Janousek Tschauner - die müde gewordene Prinzipalin - verkauft die traditionsreiche Bühne an das Wiener Volksbildungswerk.
Weiterführung der Bühne unter Prof. Franz Strohmer und Paul Balon.

1988:Das schwer einsturzgefährdete Pawlatschentheater wird geschlossen und abgerissen. An seiner Stelle wird aus Mitteln der Stadt Wien und aus Sponsorengeldern eine neue Bühne aufgebaut.

1989:Am 4. Juli wird die neue Bühne unter dem Titel „Original Wiener Stegreifbühne, vormals Tschauner“ neu eröffnet.

2009:Am 2. Juli feiert die Tschauner Bühne unter der neuen Leitung von Anita Zemlyak ihr 100jähriges Bestehen.

Nähere Infos siehe:

http://www.tschauner.at

Weiters zu Gast in der Sendung:

Patricia Nessy, Marc Janicello und Charles Prince (alle Wiener Operettensommer)

Open Air-Aufführung im Schlosspark Theresianum
„Die lustige Witwe“ von Franz Lehár
Premiere: Dienstag, 6. Juli 2010, 20.00 Uhr
Patricia Nessy, bekannt u.a. als Darstellerin der „Kaiserin Elisabeth“ im
gleichnamigen Musical und der Bühnenbildner Mag. Markus Windberger
übernahmen 2009 den - Operettenfreunden nicht unbekannten – „Wiener
Operettensommer“ und freuen sich heuer in ihrem zweiten Jahr die Operette "Die
lustige Witwe " in der Kaisergrotte im Schlosspark Theresianum als Open Air
Produktion zu präsentieren.
„Operette ist "in" und gefragt wie nie zuvor. Wir entsprechen diesem Trend zur
Tradition mit einer gekonnten Verbindung aus klassischer Opulenz und ganz dem
Zeitgeist entsprechendem Bühnenspiel. Dadurch wird Operette lebendig, jung und
spritzig.
Die positive Resonanz auf unsere letztjährige Produktion sowohl in der Theater- und
Medienbranche, vor allem aber bei unserem Publikum lässt uns mit größter
Zuversicht in den heurigen Sommer, in Richtung „Die lustige Witwe“ blicken.“
Im - sonst dem Publikum nicht zugänglichen - historisch bedeutenden Schlosspark
Theresianum wird von 6. Juli bis 6. August 2010, die Operette „Die lustige Witwe“
von Franz Lehár gespielt.

Ein absolutes Muss für Liebhaber der Operette, für alle Musik- und
Kulturinteressierten, die dadurch die einmalige Chance nutzen können, im Ambiente
dieser wunderschönen Naturkulisse - dem Schlosspark Theresianum - einen
romantischen, beschwingten und mitreißenden und künstlerisch hochwertigen
Operettenabend zu verbringen.
!! Wien braucht Operette

Nähere Infos siehe:

http://www.wieneroperettensommer.com

Patricia Nessy
Künstlerische Leitung
Regie-Konzept
Hanna Glawari
Geboren und aufgewachsen in Deutschland als Kind zweier
Opernsänger hat man sie von Kindesbeinen an das Bühnenhandwerk
herangeführt.
Durch ihre Verbindung zu Wien – ihr Vater ist Wiener - lernte sie
bald die Wiener Operette kennen und lieben.
Sie ging nach Wien um am dortigen Konservatorium ihrer
Gesangsausbildung beim Vater noch das nötige Bühnenrüstzeug
hinzu zu fügen und schloss die Klasse für Operette und
Musical mit Auszeichnung ab.
1993 gewann sie den ersten Preis beim Bundeswettbewerb Gesang für die Sparte
„Musical“ in Deutschland.
Es folgten Engagements die das große Repertoire der Operettensoubrette beinahe
zur Gänze abdeckten, sowie unzählige Hauptrollen in Musicals und Oper an Häusern
wie Regensburg, Kaiserslautern, Staatsoperette Dresden, Stadttheater Baden,
Theater des Westens Berlin, Vereinigte Bühnen Wien, Oper Graz, Stadttheater
Klagenfurt, Theater Akzent Wien, Operetten Festival Bad Ischl und weiteren.
Für ihre überragende Interpretation der „Mabel“ im “Operatical“ „Die Piraten“ von
Gilbert and Sullivan am Theater des Westens wurde sie mit dem „Kunstpreis“ der
Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.
Heute hat Patricia Nessy den Fachwechsel hin zur leichten lyrischen Operetten-Diva
schon vollzogen.
Als „Botschafterin der Wiener Operette“ hat sie schon mit unzähligen Konzerten
diese Wunderbare Musik in die Ganze Welt getragen und die Liebe und Freude die
Ihr vom Publikum entgegenschlägt überwältigt sie jedes Mal aufs Neue.
Letztes Jahr feierte sie ihr 20 jähriges Bühnen-Jubiläum und beging dieses mit ihrer
ersten Regiearbeit an der Operette „Wiener Blut“.

Charles Prince
Musikalische Leitung
Der Amerikanische Dirigent Charles Prince
studierte am Oberlin Conservatory of Music.
Namhafte Dirigenten – Persönlichkeiten darf
Charles Prince zu seinen Lehrern zählen: Leonard
Bernstein, SeiJi Ozawa, Gustav Meier und Kurt
Sanderling. Sowie Robert Page, Leiter des
Cleveland Orchestra und Jorma Panula (Helsinki) einer der bedeutendsten Lehrer in
Europa für Dirigat.
Von 1996 bis 2003 war Charles Prince Associate Conductor der „New York Pops“.
In dieser Position brachte er unter anderem einige Weltpremieren zeitgenössischer
amerikanischer Komponisten in der New Yorker „Carnegie Hall“ zur Aufführung.
Das Oregon Symphonie Orchester, das „Roanoke Symphony Orchestra“, „Fort Worth
Symphonieorchester“ und die „Kuopi Symphony“ in Finnland, als auch das “Lubbock
Symphonieorchester“ leitet er immer wieder als Gast-Dirigent.
In Moskau spielte das „Moskauer Symphonieorchester“ ein Konzert mit Werken von
Sibelius, Richard Strauss und Debussy unter seiner Leitung.
Begründet durch seine Europäischen Wurzeln hegte Prince immer eine Vorliebe für
die Wiener Klassik beziehungsweise die Wiener Operette.
Daher zog es ihn auch immer wieder nach Europa wo er das „WDR Orchester Köln“
in Köln und Essen, das „Münchner Rundfunkorchester“, die „Münchner
Symphoniker“, das„Philharmonische Orchester Sofia“, das „Festival Orchester“ in
Verbier und das „Kärntner Symphonieorchester“ dirigierte.
Seit 2009 ist er Musikalischer Direktor des „Wiener Operettensommer“.

Mark Janicello
Graf Danilo
Der gebürtige Amerikaner fasste bereits mit 3 Jahren den
Entschluss Künstler zu werden. Seine Ausbildung zum
klassischen Opernsänger absolvierte Mark Janicello an
der Universität North Carolina in Greensboro (Bachelor of
Music 1984). In New York erhielt der Preisträger der
Puccini Foundation weiteren Gesangsunterricht bei
Franco Corelli und Margaret Harshaw.
Im Laufe seiner Karriere erarbeitete sich Mark Janicello
unzählige Partien und verfügt heute über ein Repertoire, das sich nahezu über alle
gängigen Opern und Operetten hinweg erstreckt. In der Rolle des Alfredo feierte er
im Sommer 2006 beim Musikfestival Steyr, in Verdi’s „La Traviata“ nach 1996 ein
Comeback in einer Opernpartie in Österreich.
Seit 7 Jahren lebt der Tenor in Amsterdam, wo er 2005 als Danilo in „Die lustige
Witwe“ und als Edwin in „Die Csárdásfürstin“ das Publikum begeisterte. Auch bei den
Sommerfestivals 2006 in Deutschland brillierte Mark Janicello als Gaststar in den
Produktionen „Der Zarewitsch“ (Zarewitsch) und „Die verkaufte Braut“ (Hans).
Seine Vielseitigkeit bewies Mark Janicello schon 1997 am Stadttheater Klagenfurt als
„The King of Rock n’Roll“ in der Produktion „Elvis: A Musical Biography“. Mit dem
Musical „The Chamäleon Concert“ stellte Janicello sein Können als Autor, Produzent
und Regisseur unter Beweis. Danach folgten „Be My Love: Das Mario Lanza
Musical“, „Charlie“ und „Elvis: Die Show, Sein Leben“. Seine Produktionen waren
u.a. im Wiener Theater Akzent, am Deutschen Theater München und Het Werkteater
Amsterdam große Publikumserfolge.
Mark Janicello arbeitete mit dem legendären Elvis-Komponisten Ben Weisman
zusammen und brachte in der Schweiz die Konzertserie „Elvis: The Hollywood
Years“ zur Aufführung. Seit 1984 hat der Künstler an die 30 CDs aufgenommen,
verkörperte 23 Hauptrollen in Musicals, 34 Hauptrollen in verschiedenen Opern- und
Operettenproduktionen, spielte 12 Theaterstücke, 14 Filmrollen, wirkte in zahlreichen
Fernsehsendungen mit und trat in vielen Konzerten in Europa und Übersee auf.

Wetterinfos (mit freundlicher Genehmigung der ZAMG Wien):

Der sonnige Wettercharakter bleibt erhalten, zu Mittag und am Nachmittag machen sich harmlose Quellwolken bemerkbar. Frühtemperaturen um 17, Tageshöchsttemperaturen um 30 Grad.

Wiener Linien Infos:

Samstag, 3. Juli
D, U6, 33, 40A, 42

Moderation: Rene Thaler

Stay tuned!

Playlist / Zusatzinfo:

s.o.
see above mentioned