Player
Zur Zeit spielt o94 musik. Bei klick auf den Button öffnet sich der Player in einem neuen Fenster
Wake up
Zur Übersichtsseite von Wake up.
Sendung vom 30.10.2010:

Wake up - Halloween mit Peter Swoboda

Wake up - Halloween mit Peter Swoboda Wake up 30.10.2010, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Wake up - Halloween mit Peter Swoboda
Wake up 30.10.2010, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Diesmal beschäftigen wir uns mit dem Thema Halloween. Zu Gast ist Peter Swoboda.

siehe:

http://www.youtube.com/watch?v=hbGvWJcc1yw

Was ist eigentlich Halloween?

Halloween [ˌhæləʊˈiːn], von All Hallows’ Even (Allerheiligenabend), ist ein Fest am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, das ursprünglich vor allem in Irland gefeiert wurde. Der Brauch wurde von irischen Einwanderern ab 1830 in die USA gebracht. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Halloween neben Weihnachten und dem Thanksgiving-Fest zu einer der wichtigsten Feiern in den USA. In den 1990er Jahren wurden Halloween-Bräuche teilweise auch in Europa übernommen. Die Herkunft und die ursprüngliche Bedeutung sind unklar.

Das Wort Halloween, in älterer Schreibweise Hallowe’en, ist eine Kontraktion des Wortes All Hallows’ Even (Allerheiligenabend). Wie auch bei Heiligabend ist der Vorabend des Festtages gemeint, da aus liturgischer Sicht der Abend als Beginn des Folgetages zu zählen ist. Das Allerheiligenfest, das sich von Rom aus verbreitete, wurde ursprünglich am 13. Mai gefeiert, das Datum wurde von Papst Gregor III. und endgültig von Gregor IV. auf den 1. November verlegt.

Die Herkunft des Festes lässt sich nicht eindeutig klären. Am natürlichsten ist es als Vorabendfest des katholischen Allerheiligen zu deuten.[1] Populär, aber wissenschaftlich nicht belegt, ist die Annahme eines keltisch-heidnischen Ursprungs von Halloween.

Meyers Konversations-Lexikon schreibt zur keltischen Herkunft des Festes: „Legendenhaft und historisch nicht exakt zu beweisen ist eine direkte Verbindungslinie zu dem keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes ‚Samhain‘. Aus der Verbindung mit diesem Totengott sollen sich die Gebräuche zu Halloween ableiten, vor allem der Bezug auf das Totenreich und Geister.[2] In der neueren Forschung wird jedoch die Existenz eines Totengottes namens Samhain verneint. Cäsar erwähnt zwar einen keltischen Totengott, aber nicht seinen Namen. Wegen der Herkunft des Wortes Samhain handelte es sich bei dem Fest wohl eher um die Feier des Sommerendes (keltisch samos, gälisch samhuinn für „Sommer“), oder um das irogälische Wort für Versammlung, samain.[3] Der älteste, wenn auch unsichere Hinweis auf das Samhain-Fest entstammt dem Kalender von Coligny aus dem 1. Jahrhunderts n. Chr. Der Bezug zum Totenreich ergibt sich bei dieser Interpretation aus der Schlachtung des überzähligen Viehs zu Beginn des Winters (um das Überleben der verbliebenen Population durch den Winter hindurch zu sichern).[4]

Von deutschen Volkskundlern und Religionshistorikern wird die Kontinuitätshypothese (keltische Bräuche → Halloweenbräuche) nahezu einhellig nicht geteilt.[5] Der Bezug von Halloween zum Totenreich ergibt sich vielmehr aus den darauffolgenden katholischen Feiertagen. So wird an Allerheiligen traditionell der Gemeinschaft der Heiligen gedacht, das heißt all derer, die – nach christlichem Glauben – das ewige Leben erlangt haben, und an Allerseelen (2. November) sollte durch Gebete und Fürbitten sowie durch gute Taten (zum Beispiel Geschenke an bettelnde Kinder) das Leiden der Toten im Fegefeuer gelindert werden. Da Irland zu den am frühesten christianisierten Ländern Europas zählt, ist eine quellenmäßig nirgendwo belegte direkte Kontinuität zu keltisch-heidnischen Riten gerade dort unwahrscheinlich und der keltischen Folklore seit dem 19. Jahrhundert geschuldet.[6]

Halloween wurde ursprünglich nur in katholisch gebliebenen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, vor allem in Irland. Von dort kam es mit den zahlreichen irischen Auswanderern im 19. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten und gehörte dort zum Brauchtum dieser Volksgruppe. Aufgrund seiner Attraktivität wurde es bald von den Kindern anderer Einwanderer übernommen und entwickelte sich zu einem wichtigen Volksfest in den Vereinigten Staaten und Kanada.

Der Brauch, Kürbisse zum Halloween-Fest aufzustellen, stammt aus Irland, dem Mutterland von Halloween. Dort lebte der Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack O fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack natürlich nicht, da er ja den Teufel betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack damit durch das Dunkel wandern könne. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eigentlich eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O´Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten.

Aus Nordamerika kamen die Halloween-Bräuche aufgrund von kommerziellen Interessen nach Europa, wo sie einen fröhlichen und weniger schaurigen Charakter als in Nordamerika haben. Während in den Vereinigten Staaten sogar öffentliche Klassenzimmer mit Hexenmotiven oder Rathausvorplätze mit Jack O’Lanterns (ausgehöhlten und mit Fratzen versehenen Kürbissen) geschmückt werden, ist Halloween-Schmuck in Europa auf einzelne Geschäftslokale oder Privaträume beschränkt.

Die amerikanischen Halloween-Bräuche werden im deutschsprachigen Raum erst seit den 90er Jahren praktiziert[7]. Auch im deutschsprachigen Raum gibt und gab es in zeitlicher Übereinstimmung mit Halloween regional verbreitete Feste, die der Thematik des Halloween-Festes nahe stehen: Das Spielen von Streichen, das Aushöhlen von Rüben, die Rückkehr der Toten usw. (vgl. Halloween-ähnliche regionale Bräuche)

Das Halloweenbrauchtum stellt eine Mischung aus Herbst-, Löse-, Heische- und Verkleidungsbräuchen dar. In diesem Sinne ist es vergleichbar mit Bräuchen zu Kirchweih (Kilbesingen), zu Erntedank (Räbenlicht), zu Martini (Räbechilbi, Martinisingen, Martinssingen), zu Allerheiligen (Flenntippln, Rubebötz, Riabagoaschtern) sowie in der Vorweichnachtszeit (Bochselnacht, Rauhnacht, Anklöpfeln, Andreasnacht, Glowesabend, Sunnerklauslaufen) und zu Silvester (Rummelpottlaufen, Hulken). Eine besondere Nähe und gleichzeitig Konkurrenz besteht neben dem Allerheiligenfest auch zum mexikanischen Brauchtum am Tag der Toten.

Der bekannteste Brauch in Nordamerika besteht darin, dass Kinder von Haus zu Haus gehen und mit „Süßes oder Saures“ (englisch: trick or treat) die Bewohner auffordern, ihnen Süßigkeiten zu geben, weil sie ihnen sonst Streiche spielen, wie sie in Europa beispielsweise aus der Freinacht (Walpurgisnacht) bekannt sind.

Verkleidungen sind zu Halloween sehr beliebt. Kinder wie Erwachsene verkleiden sich als Feen, Fledermäuse, Geister, Hexen, Kürbisse, Skelette, Zombies, Tote, Vampire und Ähnliches. Typische Halloweenfarben sind schwarz, orange, grau, weiß, gelb und rot.

Mit der steigenden Popularität des Festes wurde die Kritik von Seiten einiger christlicher Gruppen lauter – insbesondere (evangelikale) Christen in den Vereinigten Staaten distanzieren sich sehr scharf von Halloween und vertreten die Meinung, dass mit dem Fest Missbrauch durch satanistische Vereinigungen getrieben werden könne.

In Deutschland wird kritisiert, dass die alten Bräuche, beim evangelischen Martinisingen am 10. oder beim katholischen Martinssingen am 11. November an den Haustüren Lieder zu singen und als Belohnung Gebäck, Früchte oder Süßigkeiten zu bekommen, von dem Ruf „Süßes oder Saures“ verdrängt werden. Man beklagt eine vermehrte Kommerzialisierung und Auswüchse, die zu zahlreichen Einsätzen der Polizei an Halloween führen.[8] Manche evangelische Christen bedauern das zeitliche Zusammentreffen mit dem Reformationstag, der am gleichen Tag an die Reformation erinnern soll. In Deutschland bietet die Evangelische Kirche verschiedene Bonbons an – sogenannte Luther-Bonbons –, die an Kinder verteilt werden können.[9][10] Am 31. Oktober 2010 bieten evangelische Christen Alternativen zu den zeitgleich stattfindenden Halloween-Partys in Discotheken, Freizeitparks oder Kinos an. Etwa 1.000 Orte beteiligen sich in Deutschland, der Schweiz und Österreich an der Churchnight (Kirchennacht) in Erinnerung an die Reformation durch Martin Luther.[11]

Auch mit katholischen Christen gibt es Konflikte wegen des Charakters des folgenden Allerheiligentags als stiller Feiertag. An einem Stillen Feiertag sind Tanzveranstaltungen verboten, und das Verbot gilt ab Mitternacht. Während in den vergangenen Jahren den Veranstaltern von Halloween-Partys in bayerischen Diskotheken Ausnahmegenehmigungen bis um drei Uhr nachts erteilt wurden, gab es 2008 einen Erlass vom bayerischen Innenministerium an die lokalen Ordnungsbehörden, keine Ausnahmegenehmigungen für Tanzveranstaltungen mehr zu erteilen.[12]

Wetterinfos: (mit freundlicher Genehmigung der ZAMG Wien):

Anfangs zeigt sich der Himmel grau in grau aufgrund von Nebel- oder Hochnebel. Im Laufe des Vormittags wird die graue Wolkendecke aber immer lückenhafter und ab Mittag setzt sich somit nach und nach die Sonne durch. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Südost. Am Morgen bewegen sich die Temperaturen um 4 Grad, am Nachmittag um 12 Grad.

Die Geschichte von HALLOWEEN

Das Fest hat seinen Ursprung in vorchristlichen Festen, wahrscheinlich hat es seine Wurzeln in Irland. Weite Bestandteile der mit Halloween verbundenen Bräuche gehen auf eine Zeremonie keltischer Druiden zurück:

Die Kelten hatten Feiern für 2 Hauptgottheiten - den Sonnengott und den Totengott (Samhain).

Zu Beginn eines neuen keltischen Jahres am 01. November wurde Samhain gefeiert, der nach dem alten Glauben am letzten Tag des keltischen Jahres (31. Oktober) den Seelen derer, die im vergangenen Jahr gestorben waren, erlaubte, nach Hause zurückzukehren.

Um sich vor den Geistern der Toten, Hexen, Dämonen zu schützen wurden mit Getreideopfern grosse Feuer entzündet um die Seelen der Verstorbenen zu beschwichtigen; auch verkleidete man sich mit Tierfellen und Tierköpfen um die Geister zu erschrecken. Vor den Häusern wurden kleine Gaben ("treats") aufgestellt, die die Geister besänftigen und sie von Untaten abhalten sollten; später ging man dazu über, Gesichter in Rüben zu schnitzen, um die Geister glauben zu machen, an diesem Ort hause bereits eine verdammte Seele.(s. auch Jack o'Lantern}

Nach der Unterwerfung der Kelten durch die Römer wurden die Zeremonien weitgehend beibehalten, obwohl den neuen Machthabern diese Bräuche fremd waren. Papst Gregor IV. schliesslich beschloss 837 n. Chr. , die Bräuche der Kelten zu "christianisieren" anstatt sie unter grossem Widerstand abschaffen zu lassen und ordnete an, dass der 01. November von der Christenheit als "Tag aller Heiligen" gefeiert werden solle.

Von diesem Feiertag leitet sich auch der Name des Festtages ab: "Allerheiligen" heisst im Englischen "All Hallows", der Abend davor "All Hallows Eve(ening)". Im Laufe der Zeit wurde dies verkürzt zum heutigen "Halloween".

Während der gossen Hungersnot 1845-1850 in Irland wanderten Hunderttausende Iren nach Amerika aus, und brachten den Brauch von Halloween mit in die neue Welt. Und weil Rüben damals in Amerika nur wenig verbreitet waren, wurde aus dem Rübengesicht bald die "Kürbislaterne" Jack o'Lantern.

Auch heute noch werden - vor allem in Amerika, Frankreich und Irland - bei den Halloweenfeiern die alten Riten im Kern beibehalten, allerdings ohne den eigentlichen spirituellen Hintergrund: Die Kinder verkleiden sich als Geister oder andere Schauergestalten und ziehen von Haus zu Haus um eine Gabe ("treat") zu erbitten, andernfalls wird das Opfer "heimgesucht"; die Kürbislaterne leuchtet dabei den Weg ...





Zur verkleidung der Kinder:

Zu SAmhain sind die Schleier zwischen den Welten sehr dünn, daher können die Geister der verstorbenen in die welt der Menschen zurückkehren. Da die geister aber oft nicht zurückwollten, haben sie sich der Seelen von kindern bemächtigt, wenn sie noch im dunkeln unterwegs waren. Um die Kinder aber vor den geistern zu schützen, wurden die Kinder als „geister“ verkleidet und die „echten Geister“ erkannten sie nicht und taten den kindern daher auch nichts.


Wiener Linien Infos:

Samstag, 30. Oktober
U3, 18, 49, 2, 10

Sonntag, 31. Oktober
U6, 40, 40A, 42, 35A

Montag, 1. November
U1, 5, 5A, 90A, 92A

Moderation: Wake up Team

Stay tuned

Playlist / Zusatzinfo:

s.o.