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Sendung vom 25.12.2010:

Wake up - Weihnachtsgeschichten Wake up 25.12.2010, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Wake up - Weihnachtsgeschichten Wake up 25.12.2010, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Wake up - Weihnachtsgeschichten
Wake up 25.12.2010, 11-12 Uhr, UKW 94.0

Diesmal sprechen wir über Weihnachtsgeschichten, zwei davon möchten wir Euch nicht vorenthalten:

Die erste Geschichte ist eine traurige die heute - leider auch so wie früher - immer noch brennende Aktualität hat, es ist eine Kurzgeschichte von Hans Christian Andersen:

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern.

Es war fürchterlich kalt; es schneite und begann dunkler Abend zu werden, es war der letzte Abend im Jahre, Neujahrsabend! In dieser Kälte und in dieser Finsternis ging ein kleines, armes Mädchen mit bloßem Kopfe und nackten Füßen auf der Straße. Sie hatte freilich Pantoffeln gehabt, als sie vom Hause wegging, aber was half das! Es waren sehr große Pantoffeln, ihre Mutter hatte sie zuletzt getragen, so groß waren sie, diese verlor die Kleine, als sie sich beeilte, über die Straße zu gelangen, indem zwei Wagen gewaltig schnell daher jagten. Der eine Pantoffel war nicht wieder zu finden und mit dem andern lief ein Knabe davon, der sagte, er könne ihn als Wiege benutzen, wenn er selbst einmal Kinder bekomme.

Da ging nun das arme Mädchen auf den bloßen, kleinen Füßen, die ganz rot und blau vor Kälte waren. In einer alten Schürze hielt sie eine Menge Schwefelhölzer und ein Bund trug sie in der Hand. Niemand hatte ihr während des ganzen Tages etwas abgekauft, niemand hatte ihr auch nur [416] einen Dreier geschenkt; hungrig und halberfroren schlich sie einher und sah sehr gedrückt aus, die arme Kleine! Die Schneeflocken fielen in ihr langes, gelbes Haar, welches sich schön über den Hals lockte, aber an Pracht dachte sie freilich nicht.

In einem Winkel zwischen zwei Häusern – das eine sprang etwas weiter in die Straße vor, als das andere – da setzte sie sich und kauerte sich zusammen. Die kleinen Füße hatte sie fest angezogen, aber es fror sie noch mehr, und sie wagte nicht nach Hause zu gehen, denn sie hatte ja keine Schwefelhölzer verkauft, nicht einen einzigen Dreier erhalten. Ihr Vater würde sie schlagen, und kalt war es daheim auch, sie hatten nur das Dach gerade über sich und da pfiff der Wind herein, obgleich Stroh und Lappen zwischen die größten Spalten gestopft waren. Ihre kleinen Hände waren vor Kälte fast ganz erstarrt. Ach! Ein Schwefelhölzchen könnte gewiß recht gut thun; wenn sie nur wagen dürfte, eins aus dem Bunde herauszuziehen, es gegen die Wand zu streichen, und die Finger daran zu wärmen. Sie zog eins heraus, »Ritsch!« Wie sprühte es, wie brannte es! Es gab eine warme, helle Flamme, wie ein kleines Licht, als sie die Hand darum hielt, es war ein wunderbares Licht! Es kam dem kleinen Mädchen vor, als sitze sie vor einem großen eisernen Ofen mit Messingfüßen und einem messingenen Aufsatz; das Feuer brannte ganz herrlich darin und wärmte schön! – Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen – – da erlosch die Flamme, der Ofen verschwand – sie saß mit einem kleinen Stumpf des ausgebrannten Schwefelholzes in der Hand.

Ein neues wurde angestrichen, es brannte, es leuchtete, und wo der Schein desselben auf die Mauer fiel, wurde diese durchsichtig wie ein Flor. Sie sah gerade in das Zimmer hinein, wo der Tisch mit einem glänzend weißen Tischtuch und mit feinem Porzellan gedeckt stand, und herrlich dampfte eine mit Pflaumen und Äpfeln gefüllte, gebratene Gans darauf! Und was noch prächtiger war, die Gans sprang von der [417] Schüssel herab, watschelte auf dem Fußboden hin mit Gabel und Messer im Rücken, gerade auf das arme Mädchen kam sie zu. Da erlosch das Schwefelholz, und nur die dicke, kalte Mauer war zu sehen.

Sie zündete ein neues an. Da saß sie unter dem schönsten Weihnachtsbaume. Der war noch größer und aufgeputzter als der, welchen sie zu Weihnachten durch die Glasthüre bei dem reichen Kaufmanne erblickt hatte. Viel tausend Lichter brannten auf den grünen Zweigen und bunte Bilder, wie die, welche die Ladenfenster schmücken, schauten zu ihr herab. Die Kleine streckte die beiden Hände in die Höh' – da erlosch das Schwefelholz; die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und immer höher, nun sah sie, daß es die klaren Sterne am Himmel waren, einer davon fiel herab und machte einen langen Feuerstreifen am Himmel.

»Nun stirbt jemand!« sagte die Kleine, denn ihre alte Großmutter, welche die einzige war, die sie lieb gehabt hatte, die jetzt aber tot war, hatte gesagt: »Wenn ein Stern fällt, so steigt eine Seele zu Gott empor.«

Sie strich wieder ein Schwefelholz gegen die Mauer, es leuchtete ringsumher, und im Glanze desselben stand die alte Großmutter, glänzend, mild und lieblich da.

»Großmutter!« rief die Kleine. »O, nimm mich mit! Ich weiß, daß Du auch gehst, wenn das Schwefelholz ausgeht; gleichwie der warme Ofen, der schöne Gänsebraten und der große, herrliche Weihnachtsbaum!« Sie strich eiligst den ganzen Rest der Schwefelhölzer, welche noch im Bunde waren, sie wollte die Großmutter recht festhalten; und die Schwefelhölzer leuchteten mit solchem Glanz, daß es heller war, als am lichten Tage. Die Großmutter war nie so schön, so groß gewesen; sie hob das kleine Mädchen auf ihren Arm, und in Glanz und Freude flogen sie in die Höhe, und da fühlte sie keine Kälte, keinen Hunger, keine Furcht – sie waren bei Gott!

Aber im Winkel am Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit lächelndem Munde – tot, erfroren am letzten Abend des alten Jahres. Der Neujahrsmorgen ging über die kleine Leiche auf, welche mit Schwefelhölzern da saß, wovon ein Bund fast verbrannt war. Sie hat sich wärmen wollen, sagte man. Niemand wußte, was sie Schönes erblickt hatte, in welchem Glanze sie mit der alten Großmutter zur Neujahrsfreude eingegangen war!

Quelle:
Andersen, H[ans] C[hristian]: Sämmtliche Märchen. Leipzig 31[um 1900], S. 414-418.

Zu Hans Christian Andersen:

Biographie
Hans Christian Andersen
Hans Christian Andersen

1805

2. April: Andersen wird in Odense (Dänemark) geboren. Er ist Sohn eines Schusters, seine Eltern sind sehr arm. Sein Vater stirbt sehr früh, deshalb muss Andersen in einer Fabrik arbeiten. Er ist sehr empfindlich und hält es nicht lange dort aus. Er wird von anderen oft verspottet.

1819

Er geht mit 14 Jahren von zu Hause fort, nach Kopenhagen, mit dem Wunsch, Sänger zu werden.

1822

Andersen publiziert Gedichte, Erzählungen und Theaterstücke. In Folge dessen bereist er als Schriftsteller Europa, Asien und Afrika, die meiste Zeit jedoch verbringt er in Deutschland.

1828

Er arbeitet am königlichen Theater und besucht außerdem die Schule und besteht mit 23 Jahren das Abitur. Der Direktor des Theaters, Jonas Collin, findet Gefallen an ihm und verschafft Andersen ein königliches Stipendium, das ihm Schulbildung und Studium ermöglicht. Inspiriert durch die Theaterarbeit beginnt er erste Geschichten zu schreiben, die er später zu Bühnenstücken ausbauen will. So entstehen zahlreiche Erzählungen, Geschichten und Gedichte.

Während dieser Zeit schreibt Andersen, jedoch ohne großen Erfolg, bereits Gedichte und Dramen.

1829

Ersten Erfolg erzielt er mit einer fantastischen Erzählung, die ganz dem Vorbild E. T. A. Hoffmanns verpflichtet ist.

1833

Er bekommt dann ein Reisestipendium. Der erste Band mit Märchen, die ihm später Weltruhm einbringen, findet wenig Beachtung.

1835

Mit 30 Jahren beginnt er Märchen für Kinder zu schreiben. Später schreibt er auch Märchen für Erwachsene. Die Veröffentlichung seiner Sammlung »Märchen und Gedichte« erfolgt.

Andersens Romandebüt »Improvisatoren« (1835; Der Improvisator) wird von der Kritik äußerst positiv aufgenommen.

1837

Mit »Kun en spillemand« (dem Roman »Nur ein Spielmann«) erregt er das Missfallen Søren Kierkegaards.

1838

Die »Improvisatoren« bringen ihm ein staatliches Dichtergehalt.

1840

Prosagedicht »Bilderbuch ohne Bilder«.

Andersen reist viel durch Europa (vor allem Deutschland) sowie durch Asien und Afrika.

1845

Lebensgeschichte »Das Märchen meines Lebens«.

Seine Erlebnisse hält er in Dramen, Romanen und Reisebüchern fest. Zur Weltliteratur gehören seine über 150 Märchen, in denen er Schrift- und Alltagssprache geschickt miteinander verknüpft, um die geheimen Ängste und Sehnsüchte seiner Figuren zu bespiegeln. Die Märchen erscheinen zwischen 1835 und 1848 unter dem Titel »Eventyr, fortale for børn«. Zu den bekanntesten gehören »Das hässliche Entlein«, »Des Kaisers neue Kleider«, »Die Schneekönigin«, »Die Prinzessin auf der Erbse« und »Die kleine Meerjungfrau«. Letzteres ist Anlass für die an den Dichter erinnernde Skulptur im Hafen von Kopenhagen. Andersens Geschichten werden in mehr als 80 Sprachen übersetzt und dienen als Theater-, Ballett- und Filmvorlagen. Zu den zahlreichen Literaturverfilmungen gehören »Des Kaisers neue Kleider« (1993, mit Harald Juhnke) und »Fantasia 2000« (1999) von Walt Disney.

Bis 1872 verfasst er 168 Märchen, ausgefeilt und empfindsam geschrieben, zunächst nur für Kinder, doch später auch für Erwachsene.

Die Figur der kleinen Seejungfrau, einer seinen bekanntesten Märchengestalten, ist zum Wahrzeichen von Kopenhagen geworden.

1875

4. August: Hans Christian Andersen stirbt in Kopenhagen.

1979 erscheinen seine Tagebücher in einer Auswahl in 2 Bänden.


Und hier folgt die zweite Geschichte:

Das Christkind muss ins Krankenhaus

Eigentlich sollte Ben schon längst schlafen, aber das geht wirklich nicht. Denn nebenan im Zimmer raschelt es so geheimnisvoll. Jetzt wird Papier geschnitten, das hört Ben ganz genau. Nun huscht er aus dem Bett und öffnet die Tür zum Nebenzimmer. Memo zuckt zusammen. "Aber Ben", sagt sie und schiebt schnell etwas unters Bett. "Komm, ich bring dich ins Bett, wo du hingehörst." Sie kuschelt die Bettdecke für Ben zurecht und will wieder hinausgehen. Aber Ben fasst schnell nach ihrer Hand. "Warte noch, Mama , bitte! Ich muss dich was fragen, sonst kann ich nicht einschlafen." Da legt sie sich neben Ben, es ist ganz ruhig, beide hören nur ihren Atem. Ben fragt leise: "Mama, weißt du, wie das Christkind auf die Erde kommt?" Seine Mama flüstert: "Hhhm, also, ich glaube, das Christkind sitzt auf einer Wolke ... " - "Genau!", ruft Ben. "

Da oben baumelt es mit seinen Beinen und schaut zur Erde hinunter. Seine Rentiere sind auf einer anderen Wolke. Und immer, wenn es Heiligabend ist, fliegt das Christkind zur Erde hinab. Dann landet es in Tannenbäumen, die ganz dicht zusammenstehen. Die fangen das Christkind mit ihren Ästen auf, darauf wippt es ganz lustig. Aber irgendwann macht es knacks und dann rutscht es von Ast zu Ast nach unten." Aufgeregt erklärt Ben: "Mama, das ist aber nicht immer so! Wenn es richtig schnell gehen muss, springt das Christkind mit seinem Fallschinn herunter. Und all seine Rentiere haben auch Fallschirme. Sie landen auf einer einsamen großen Wiese, laden die ganzen Geschenke in den Schlitten und dann fahren sie los." Ben ist noch lange nicht fertig: "Ein anderes Mal, Mama, hat das Christkind ganz viele Seile durcheinander geknotet. So viele, dass sie bis auf die Erdereichen! Daran hat es sich herabgehangelt!"

Ein Lächeln huscht über Bens Gesicht. "Wusstest du schon, Mama, dass das Christkind auch die Feuerwehr sooooo toll findet? Darum hat es sich eine lange Stange gebaut, wie sie Feuerwehrleute in ihrem Feuerwehrhaushaben! Einmal, als es um 24. Dezember dunkel wurde,sauste das Christkind an der Stange zur Erde hinab. Es sauste so schnell wie ein Blitz, schneller als du gucken kannst!" "Bestimmt wer es unglaublich schnell", flüstert Bens Mama. Der nickt und hebt den Finger. "Aber unterwegs ist es dann passiert! Das Christkind verlor den Halt, stürzte ab und fiiiiiiiiiiel und fiiiiiiiiiiiiiiel und fiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel auf die Erde herab. Es landete -holterdipolter - auf seinen Rentieren, denn die wollten von einer Feuerwehrstange nichts wissen und waren schon vorgeflogen. " Seine Mama Überlegt. "Stimmt, ja, jetzt fällt es mir wieder ein. Nach diesem Sturz taten dem Christkind der rechte Arm und das rechte Bein schrecklich weh. Furchtbar blass war es und ihm zitterten die Knie." Jetzt ist es Ben, der gespannt fragt: "Und was ist dann passiert, Mama?!"

Ben ist noch lange nicht fertig: "Ein anderes Mal, Mornu, hat das Christkind ganz viele Seile uneinandergeknotet. So viele, dass sie bis auf die Erde reichen! Deren hat es sich herabgehangelt!" Ein Lächeln huscht über Bens Gesicht. "Wusstest du schon, Mama, dass das Christkind auch die Feuerwehr sooooo toll findet? Darum hat es sich eine lange Stange gebaut, wie sie Feuerwehrleute in ihrem Feuerwehrhaus haben! Einmul, als es orn 24. Dezember dunkel wurde, sauste das Christkind an der Stange zur Erde hinab. Es sauste so schnell wie ein Blitz, schneller als du gucken kannst!" "Bestimmt war es unglaublich schnell", flüstert Bens Mcrno. Der nickt und hebt den Finger. "Aber unterwegs ist es dann passiert! Das Christkind verlor den Halt, stürzte ab und fiiiiiiiiiiel und fiiiiiiiiiiiiiiel und fiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel auf die Erde herab. Es landete - holterdipolter - auf seinen Rentieren, denn die wollten von einer Feuerwehrstange nichts wissen und waren schon vorgeflogen. "

Seine Mama überlegt. "Stimmt, ja, jetzt fällt es mir wieder ein. Nach diesem Sturz taten dem Christkind der rechte Arm und das rechte Bein schrecklich weh. Furchtbar blass war es und ihm zitterten die Knie." Jetzt ist es Ben, der gespannt fragt: "Und was ist dann passiert, Mama?!" So erzählt nun Mama weiter: "Zum Glück landete das Christkind vor einerFeuerwehrwache. Drinnen saß der Oberbrandmeister, sah zum Fenster hinaus und rief ,Seh ich oder träum ich?!' Dann ist er schnell in die kalte Nacht hinausgelaufen, hat das Christkind mit seinen starken Feuerwehrmannarmen aufgehoben, es in eine warme Decke qehüllt und mit Ta-tü-ta-ta zum nächsten Krankenhaus gefahren! Dort bekam das Christkind ein Gipsbein und einen dicken Verband um den wehen Arm.

Dann fuhr der Oberbrandmeister es - ohne Ta-tü-ta-ta zur Feuerwache zurück. Hinter den Feuerwehrautos, gut versteckt, warteten schon die Rentiere ... Und auf dem Schlitten lagen die vielen Geschenke, die alle noch an diesem Abend verteilt werden mussten." Ben richtet sich auf und sagt besorgt: "Erzähl schnell, Mama, wie die Geschenke zu allen Kindern gekommen sind! "

Die Mutter streicht Ben Übers Haar und erzählt leise weiter: "Der Oberbrandmeister hat sofort eine eilige E-Mail an alle Eltern geschrieben: "Liebe Eltern, bitte holt die Geschenke für eure Kinder in der Feuerwache ab! Das Christkind hatte einen Unfall.'" Ben atmet auf. Er kuschelt sich an seine Mama und erzählt mit müder Stimme: "Alle Eltern haben diese eilige E-Mail gelesen - weil Eltern sowieso oft vor ihren Computern sitzen und kamen schnell zur Feuerwache." Ben muss gähnen. ,,]etzt weißt du, Mama, Warum ihr Eltern dem Christkind immer ein bisschen helfen müsst"; murmelt er. Seine Mutter deckt ihn zu, küsst ihn auf die Wange und flüstert: "Ach, mein Kleiner, du hast ja so Recht." Aber das hört Ben nicht mehr, denn er ist schon eingeschlafen.




Entnommen aus " Wir warten auf`s Christkind - Vorlesegeschichten und Gedichte" von Annette Langen und Maria Wissmann (Erschienen bei Coppenrath).

Wie immer spielen wir vom Wake up Team gute Musik für Euch!


Wetterinfos: (mit freundlicher Genehmigung der ZAMG Wien)

Dichte Wolken überwiegen, zudem kann es besonders am Vormittag etwas schneien. Dazu weht lebhafter bis kräftiger Wind aus Nordwest. Die Temperaturen liegen in der Früh zwischen minus 1 und plus 2 Grad und gehen im Tagesverlauf etwas zurück.

Chisttag, 25.12.2010

Am Christtag zeigt sich der Himmel meist wolkenverhangen und es schneit ab und zu, am häufigsten in den Nordstaulagen. Von Unterkärnten über die Südsteiermark bis ins Burgenland kann es in den Niederungen tagsüber noch Regen oder Schneeregen geben. Am Nachmittag steigen im Süden die Chancen auf Auflockerungen. Der Wind weht schwach bis mäßig, im östlichen Flachland lebhaft bis kräftig aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen minus 3 bis plus 5 Grad. Am Nachmittag sinken die Temperaturen verbreitet in den negativen Bereich, lediglich im Süden sind noch zarte Plusgrade zu erwarten.
Stefanitag, 26.12.2010

Zunächst ist es meist trüb, im Bergland sind noch ein paar Schneeflocken möglich. Am Nachmittag zeigt sich vor allem im Westen häufig die Sonne. Nach Osten hin bleibt es hingegen meist noch stark bewölkt, allerdings überwiegend trocken. Im Donauraum und am Ostrand der Alpen bläst anfangs lebhafter bis starker Nordwestwind, der im Tagesverlauf nachlässt. Sonst ist es meist nur schwach windig. Frühtemperaturen minus 12 bis minus 5 Grad, Höchstwerte minus 9 bis minus 1 Grad.
Trend bis Neujahr

Anfangs hält sich mit Hochdruckeinfluss noch ruhiges, relativ trockenes Wetter. In den Nächten wird es aber bitterkalt. Ab Mittwoch wird es vor allem nördlich des Alpenhauptkammes wieder unbeständiger mit mehr Wolken und etwas Schneefall, im Süden bleibt es weitgehend trocken. Mit Aufzug der Wolken kühlt es in den Nächten nicht mehr ganz so stark ab.

Wiener Linien Infos:

Samstag, 25. Dezember
U6, 62A, 54A, 7A, 65A

Sonntag, 26. Dezember
U3, 69A, 73A, 71, 72A

Moderation: Wake up Team

Stay tuned!

Playlist / Zusatzinfo:

s.o.