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Sendung vom 11.05.2011 14:00:

Green Jobs - Umweltjobs oder Etikettenschwindel?

Die Umweltwirtschaftsbranche boomt, allein bis 2020 sollen zusätzliche 100000 Jobs geschaffen werden. Was kann man von diesen Jobs erwarten? Die Antworten sind sehr kontroversiell.

Die Umweltwirtschaftsbranche ist der Arbeitsmarkt der Zukunft. Das zeigen die aktuellen Beschäftigungszahlen der Statistik Austria und des Lebensministeriums: Mit plus 3,7 Prozent green jobs in der Umweltwirtschaft liegt die Anzahl der Beschäftigten bei rund 200.000 Menschen.
Besonders stark entwickelt sich der Bereich erneuerbare Energien und Energieeinsparung. Laut „Masterplan green jobs“ des Lebensministeriums sollen bis zum Jahr 2020, 100.000 neue green jobs entstehen. Siehe etwa http://www.green-jobs.at/

Was sind green jobs?
Definition UNEP: A green job, also called a green-collar job is, according to the United Nations Environment Program, "work in agricultural, manufacturing, research and development (R&D), administrative, and service activities that contribute(s) substantially to preserving or restoring environmental quality. Specifically, but not exclusively, this includes jobs that help to protect ecosystems and biodiversity; reduce energy, materials, and water consumption through high efficiency strategies; de-carbonize the economy; and minimize or altogether avoid generation of all forms of waste and pollution." (Wikipedia)

Anspruch und Wirklichkeit
Wir beleuchten in dieser Sendung verschiedene Aspekte dieser gesellschaftspolitisch sehr relevanten Entwicklung. Folgende Themenkomplexe kommen zur Sprache:
• Was sind die übergeordneten Ziele dieser Jobs
• Welche Bereiche werden dazugezählt
• Welches Potenzial besteht
• Niveau und Attraktivität der Jobs
• Einkommensniveau und Jobsicherheit
• Orientierung einer neuen Wirtschaft und ethische Fragen (Regionale Autonomie, Armutsbekämpfung, ökologischer Fußabdruck…)
• Qualifikationsanforderungen und Ausbildungsmöglichkeiten
• Politische Programme und wie diese von Gewerbetreibenden gesehen werden
• Stellenwert von Förderungen.

Unsere Gesprächspartnerinnen (alphabetisch)
• Winfried Dimmel, Leitung Kommunikation Windkraft Simonsfeld, http://www.wksimonsfeld.at
• Dipl. Ing. Birgit Herbinger, Studiengangsleiterin für Biotechnische Verfahren der Fachhochschule Wiener Neustadt für Wirtschaft und Technik – Campus Tulln, http://www.tulln.fhwn.ac.at/
• Ing. Helmut Knotz, Inhaber der Firma Photovoltaik.co, spezialisiert in Planung, Bau, Handel mit Photovoltaik-Produkten, http://www.photovoltaik.co.at/
• Mag. (FH) Martin Klein-Lohrmann, Gesellschafter der Consent Betriebsberatungs GmbH, Personalsuche und –auswahl, klein@consent.at
• Dipl. Ing. Günter Liebel, Sektionschef Sektion V Allgemeine Umweltpolitik des Lebensministeriums, guenter.liebel@lebensministerium.at
• Mag. Thomas Ritt, Ökonom, Umwelt- und Energieexperte in der Arbeiterkammer Wien, Thomas.Ritt@akwien.or.at
• Dr. Dominik Rünzler, Studiengangsleiter Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie an der Fachhochschule Technikum Wien, dominik.ruenzler@technikum-wien.at
• Univ. Prof. Dr. Stefan Schleicher, Umweltökonom am Wegener Center for Climate and Global Change der Universität Graz und am Wirtschaftsforschungsinstitut, http://stefan.schleicher.wifo.at

GestalterInnen dieser Sendung
Mag. Carola Timmel, carola.timmel@gmx.at
Dr. Bernd Schweeger, bernd.schweeger@wu-wien.ac.at

Kurze musikalische Begleitung ist folgenden Titeln entnommen:
• „Vintage (acoustic)“ und „Tango Y Cash“ aus dem Album „Madera Y Bronce“ von Daniel Bautista
• „Coolman“ aus dem Album „Kogani“ der Formation Suerte


Playlist / Zusatzinfo:

Wiederholung der Sendung am 19.5.2011, 24:00 - 01:00

Lizenz:

CC

Inhaber_in der Lizenz:

"Carola Timmel, carola.timmel@gmx.at" und "Bernd Schweeger, bernd.schweeger@wu-wien.ac.at"

Zum Nachhören